MOZ+MOZ+Schule in Oranienburg
: Mobbing und Gewalt – Kinder, Lehrer und Eltern erhalten Hilfe

Aktuelle Umfragen zeigen, dass psychische Gewalt unter Kindern und Jugendlichen zunimmt. Die Stadt Oranienburg reagiert. So soll das Bewusstsein geschärft und das Problem angegangen werden.
Von
Stefan Zwahr
Oranienburg
Jetzt in der App anhören
Ein älterer Schüler bringt einen jüngeren zu Fall. Eine Mobbing-Attacke „alter Schule“ sozusagen. Längst hat sich das zerstörerische Problemverhalten ausgeweitet und in die „sozialen“ Netzwerke verlagert.⇥

ARCHIV - Illustration - Ein Schüler drückt auf dem Schulhof des Gymnasiums in Leichlingen einen anderen zu Boden (Archivfoto vom 26.11.2008). Wie Schulkinder auf Mobbing reagieren, hängt unter anderem von ihrem Selbstbild und ihren sozialen Zielen ab. Das berichten US-Forscher im Fachmagazin «Child Development». Kinder, die vor allem cool sein wollen, tun sich schwer damit, Mobbing als Problem anzuerkennen und zu lösen. Sie sinnen eher auf Rache. Solche, denen es mehr darum geht, stabile Beziehungen aufzubauen, suchen konstruktiv nach einer Lösung und leiden weniger unter der Schikane. Wenn Kinder lernten, ihre Fähigkeiten und Beziehungen zu entwickeln, statt nur beliebt sein zu wollen, könne Mobbing an Schulen eingeschränkt werden, so die Forscher. Foto: Oliver Berg dpa  +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein älterer Schüler bringt einen jüngeren zu Fall. Mobbing-Attacken unter Kindern und Jugendlichen nehmen zu. Die Stadt Oranienburg reagiert. (Symbolbild)

Oliver Berg/dpa