Sport fördert die Gesundheit, vor allem aber macht er Spaß. Den Beweis dafür lieferten am Donnerstag die Erst- bis Drittklässler an der Leegebrucher Grundschule, die in der Turnhalle zum Kindersprint antraten. Drei Startplätze gab es, an dem je eine Klasse Aufstellung nahm. Dann nur auf das grüne Startsignal warten, und los geht es. Einmal die kurze Strecke im Sprint bis zur Kehre, dann im Slalom zurück. Ein Laser misst die Zeit, die auf einem Ausdruck den Kinder gleich übergeben wird.

Elektronische Zeitmessung beim Sprint

„Das ist toll, den nehme ich mit nach Hause“, freut sich der achtjährige Moritz. Doch vorab hat er noch die Möglichkeit, seine Zeit in einem zweiten und dritten Lauf zu verbessern – und „das schaffe ich auch“, ist er sicher.
Mike Gabrich, der Geschäftsführer des Leegebrucher Rewe-Marktes, hat die Aktion angeregt und die Schule das Angebot gern angenommen. „Das ist schon eine tolle Technik, vor allem freuen sich die Kinder, wenn sie gleich den Zettel mit ihren Zeiten ausgedruckt bekommen“, sagt Konrektorin Angela Bergmann und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Gabrich.

Spielerisches Lernen

Bereits im vergangenen Jahr hatte er sich an die Zentrale des Unternehmens gewandt und den Kindersprint nach Leegebruch holen können. Auch dieses Jahr hat es wieder geklappt. In aller Frühe hatte sich Markus Albitz von der Agentur „Expika“ in Leipzig auf den Weg nach Leegebruch gemacht. Die Agentur hat sich auf die Organisation von Events für Kinder spezialisiert. „Der Stecke ist gut acht Meter lang. Gestartet wird nach einem optischen Signal, das die Laufrichtung vorgibt. Bis zur Wende wird gesprintet, dann geht es im Slalom zurück. Gefragt sind Konzentration, Koordination sowie Sprint- und Pendelvermögen“, erklärt Albitz.

Die Laufzeiten werden verglichen

Das allerdings ist für die Kinder reine Nebensache, sie feuern sich gegenseitig an und vergleichen auf der Bank angeregt ihre Zeiten. Außerdem gibt es noch ein Ernährungsheft, in das die Kinder ihre zettel einkleben können und in dem sie Tipps zur gesunden Ernährung sowie Spielvorschläge finden. Zum Abschluss der Aktion bekommt die Schule von Gabrich noch die „AktioKit Bewegungs-Kiste“, in der unter anderem Bälle und Federballspiele zu finden sind, die natürlich auf dem Hof in den Pausen zum Einsatz kommen sollen. „Das können wir gut gebrauchen“, stellt Angela Bergmann dazu fest.