Sicherer Schulweg: Ausbildung von Schülerlotsen an der Leegebrucher Grundschule

Die Kinder proben, wie der Verkehr gestoppt und die Straße kurzzeitig gesperrt wird.
Volkmar Ernst13 Kinder aus den fünften und sechsten Klassen hatten ihr Interessen bekundet und wurden um kurz vor 7 Uhr von Polizeihauptkommissarin Jessika Wolter und Oberkommissarin Elke Schmidt begrüßt. Die wichtigste Frage war: „Habt ihr euch selbst gemeldet oder haben das eure Eltern vorgeschlagen?“ Die Antwort kam prompt und war eindeutig: „Wir!“ Polizistin Jessika Wolter nickt zufrieden und erklärt: „Es ist wichtig, dass ihr das selbst wollt. Denn sonst macht das keinen Spaß und ihr macht Fehler.“
Immerhin müssen die Schülerlotsen früher als ihre Klassenkameraden vor Ort sein und den Dienst auch bei Regen, Schnee sowie Wind oder 35 Grad Celsius leisten.
Am Montag wurden erst einmal die Warnwesten, Cappis und Haltekellen verteilt, dann ging es zu den zwei Einsatzorten. Das ist zum einen der Kreuzungsbereich Geschwister–Scholl–Straße/Ecke Weidensteg und die Bushaltestelle vor der Schule auf der Straße der jungen Pioniere. Hier lernen die neuen Helfer, wann sie die Straße sperren dürfen, welche Kommandos dafür notwendig sind und wie sie die Haltekellen einsetzen. Gar nicht so einfach, denn sie dürfen weder die Kraftfahrer behindern noch sich und die anderen Schüler gefährden.
Bis Freitag läuft die Ausbildung, die mit einer Prüfung endet. In der Theorie werden Verkehrszeichen und Verhalten im Straßenverkehr abgefragt. Dann geht es zum Praxisteil raus auf die Straße.