Am Silvesterabend ist ein Mann auf der Berliner Chaussee in Kremmen mit einem sogenannten Polenböller schwer verletzt worden. Der 63-Jährige selbst zündete nach Angaben der Polizei gegen 21.20 Uhr die Böller unsachgemäß, sodass es eine Explosion unmittelbar in der Nähe seines Körpers gab. Durch die Wucht der Detonation wurde eine Hand des Mannes komplett zerstört und musste im Rahmen der ärztlichen Erstversorgung amputiert werden, berichtet die Polizei. Der Mann wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die verwendeten Böller sind in Deutschland nicht zugelassen. Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb auch wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Einsatzlage wie jedes Jahr

Für die Polizei sei diese Silvesternacht vom Einsatzgeschehen her trotz der Corona- und Feuerwerks-Beschränkungen den Neujahrsnächten der Vorjahre vergleichbar, sagt Tilo Mildebrath von der Polizeiinspektion Oberhavel in Oranienburg.