Seit Jahren werden in der Vorweihnachtszeit in Birkenwerder Päckchen für bedürftige Kinder in der litauischen Partnergemeinde Sumskas gepackt. Reinhard Schlarmann und seine Frau sind dabei die zentrale Annahmestelle. In der Adventszeit werden die liebevoll verpackten Geschenke und Spenden dann eigentlich von Helfern des Partnerschaftskomitees mit einem Transporter nach Litauen gebracht und verteilt.

Corona verhindert den Transport

„Doch in diesem Jahr ist leider alles anders“, sagt Schlarmann. Litauen hat Deutschland als Corona-Risikogebiet eingestuft. Wer also aus Deutschland nach Litauen einreisen will, muss sich zwei Wochen in Quarantäne begeben, bevor er sich in Litauen frei bewegen kann. „Deshalb können wir dieses Jahr nicht nach Litauen fahren“, so Schlarmann, der aber eine Alternative parat hat. „Wir wollen der Schule von Sumskas ein finanzielles Weihnachtsgeschenk machen, das allen Kindern zugutekommt“, erklärt der Initiator der Partnerschaft.

Kein Geld für Töpfe und Teller

Die allermeisten Kinder in Sumskas kämen aus sozial schwachen Familien. Deshalb gebe es in der Schule ein kostenloses Mittagessen. „Aber der Speiseraum platzte aus allen Nähten und musste dringend erweitert und renoviert werden“, weiß Schlarmann, der das Partnerschaftskomitee in Birkenwerder leitet. Die Kosten dafür hätten in das Budget der Schule ein großes Loch gerissen. Für moderne Küchengeräte und neues Geschirr sei kein Geld mehr vorhanden. „Hier wollen wir mit unserer Spende helfen.“
Wer die Aktion unterstützen und spenden möchte, kann Geld mit dem Stichwort „Sumskas 2020“ auf folgendes Konto von Reinhard Schlarmann überweisen: IBAN DE37 1009 0000 5582 3030 04 (Berliner Volksbank).