Tierpark: Trauer um Elios und Hansi in Germendorf
Der Puma hatte die vergangenen Tage überwiegend in seiner Steinhöhle verbracht, berichtet Sprecherin Eichholz weiter. Er litt an Magengeschwüren und Gicht sowie humpelte aufgrund einer Fußverletzung. Als er keine Nahrung mehr zu sich nahm und zudem die Medikamente nicht mehr wirkten, habe der Tierarzt entschieden, das Tier einzuschläfern.
Wie sich der Tod der Großkatze auf die Patenschaft mit dem OHC auswirkt, kann Eichholz aktuell nicht genau sagen. Auf jeden Fall ende diese aber. Der Verein würde zwar ebenso die Patenschaft für einen neuen Puma übernehmen. Aber nach dem Tod von Elios werde es in dem Tierpark keine Pumas mehr geben, sagt die Sprecherin. „Bis auf ein Paar Exoten wie Flamingos oder Schlangen, wollen wir unseren Besuchern keine Wildtiere mehr zeigen“, erläutert die Sprecherin. Dies habe ihr Opa, Tierparkgründer Horst Eichholz, so festgelegt.
Bei Besuchern und allen Tierparkmitarbeitern sitzt der Schmerz über den Verlust der beiden Tiere tief. Elios und Hansi gehören schließlich zu den ersten Tieren in der Einrichtung. Elios ist in dem Tierpark geboren. Seine Eltern, die einst als Pärchen nach Germendorf geholt wurden, sowie seine Tante sind bereits vor mehreren Jahren gestorben.
Pumas werden in der Regel neun bis zehn Jahre alt. In Zoos und Tierparks können diese bei guter Pflege ein Alter von 17 Jahren erreichen, erläutert Marika Eichholz.

