Die Ausstellung „Demokratie stärken − Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt die Gefahren auf, die vom Rechtsextremismus als Bedrohung für Demokratie und Menschenwürde ausgehen. Sie stellt die Grundlage für rechtsextremes Verhalten und Einstellungen dar und zeigt, welche Formen rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können. Neben der Darstellung von rechtsextremen Lebens- und Vorstellungswelten stehen die Grundlagen der Demokratie im Vordergrund. „Damit möchte die Ausstellung zu Zivilcourage gegen eine Normalisierung rechter Einstellungen ermutigen“, heißt es in der Presseankündigung der Stiftung. Von rechtsextremen Vorfällen in Mühlenbeck und Umgebung sind die Jugendlichen der Initiativgruppe nach eigenen Angaben bislang verschont geblieben. „Ich werde wegen meines Namens schon mal komisch angesprochen“, sagte die Zehntklässlerin Elanur Yilmaz. Doch im Gespräch kläre sich dann schnell vieles auf. Ähnlich Erfahrungen hat auch der 17-jährige Daniel Rados aus Kroatien gemacht. Das selbstbewusste Auftreten der Jugendlichen hat auch mit  dem Schulkonzept zu tun, ist Schulleiterin Kathrin Haase überzeugt. „Bei uns wird Demokratie gelebt. Unser Schülerinnen und Schüler dürfen an vielen Stellen mitbestimmen, sogar manchmal die Lehrer überstimmen“, sagte sie. In Zeiten von Häme und Hetze im Netz stehe in Mühlenbeck der tolerante und freundliche Umgang miteinander an erster Stelle. Bürgermeister Smaldino-Stattaus (SPD) lobte die „vorbildliche Arbeit an der Schule.“ (zeit)