Unfall auf A10
: Betrunkener Autofahrer flüchtet erst und greift dann Polizisten an

Ein Mann aus Oberkrämer hat auf der Autobahn A10 nach einem Unfall Polizisten angegriffen und rechtsextreme Gesten gezeigt. Das hat erhebliche Folgen für den 22-Jährigen.
Von
Jürgen Liebezeit
Oberkrämer
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Blaulicht: ARCHIV - 30.06.2018, Sachsen, Dresden: ILLUSTRATION - Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit, während auf dem Display der Hinweis "Unfall" zu lesen ist. (zu dpa: «Auto kommt bei Oberkrämer von Fahrbahn ab - Fahrer tot») Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zu einem Unfall (Symbolbild) auf schneeglatter Straße kam es auf der Autobahn A10 am Dreieck Havelland. Anschließend versuchte der betrunkene Autofahrer zu fliehen, wurde aber schnell geschnappt. Dann eskalierte die Sache.

Monika Skolimowska/dpa
  • Unfall auf A10: Betrunkener Fahrer flieht zu Fuß und greift Polizisten an.
  • Ereignis in der Nacht zu Freitag (10. Januar) auf schneeglatten Straßen zwischen Dreieck Havelland und Oberkrämer.
  • 22-jähriger Fahrer aus Oberkrämer kollidiert gegen 22.50 Uhr mit Leitpfosten, bleibt unverletzt.
  • Fahrer leistet Widerstand, zeigt rechtsextreme Gesten. Polizei ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall ist es in der Nacht zu Freitag (10. Januar) auf der A10 zwischen dem Dreieck Havelland und Oberkrämer gekommen. Ein junger Mann wollte nach einem Unfall vor der Polizei fliehen, wurde dann aber geschnappt. Der Mann aus Oberkrämer wurde renitent und verbal ausfallend. Die Polizei griff hart durch.

Der alkoholisierte Mann (1,76 Promille) befuhr gegen 22.50 Uhr mit seinem Pkw Seat die schneeglatte A10 in Richtung Oberkrämer und kam nach dem Autobahndreieck Havelland wohl infolge des Alkoholeinflusses und der nicht den Witterungsbedingungen angepassten Geschwindigkeit von der winterglatten Fahrbahn ab. Das teilte die Polizei am Freitagmittag mit.

Polizisten fesseln an der A10 Autofahrer nach der Flucht

Nachdem der Seat mit einem Leitpfosten kollidiert war, kam er schließlich im Straßengraben zum Stehen. Der 22-jährige Fahrer wurde nach Angaben von Karoline Janas, Sprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, nicht verletzt.

Als die Polizeibeamten den Unfall aufnehmen wollten, versuchte der junge Mann zu Fuß zu flüchten. Doch er konnte schnell gestellt werden. Allerdings leistete er dann erheblichen Widerstand. „Deshalb musste er an Händen und Füßen gefesselt werden“, so die Sprecherin. Dann ging es zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus.

Im Anschluss daran skandierte der Mann vor den Beamten noch auf dem Krankenhausgelände den verbotenen Hitlergruß und äußerte rechtsextreme Parolen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.