Unfall auf A24 bei Kremmen: Chaos nach Reifenschaden auf Autobahn – Autos beschädigt

Der Polizeiobermeister Norman Chimschak prüft auf dem Parkplatz Rosskower Heide an der Autobahn A 24 den technischen Zustand eines LKW beziehungsweise das Profil der Reifen. Der Verlust der Lauffläche eines Reifens an einem Holztransporter sorgte in Höhe Kremmen (Oberhavel) für einen Zwischenfall mit weitreichenden Folgen.
Soeren Stache/dpa- Reifenpanne auf der A24 bei Kremmen verursacht Unfall mit 13 Fahrzeugen.
- Lkw verliert Lauffläche, zwölf Autos beschädigt, drei nicht mehr fahrbereit.
- Gesamtschaden von 46.500 Euro, Abschleppdienst von Fahrern organisiert.
- Lkw-Fahrer flüchtet, wird im Gewerbegebiet Kremmen von der Polizei gestellt.
- Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht gegen den 42-jährigen Fahrer eingeleitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der Autobahn A24 gab es am Mittwoch (10. September) einen Zwischenfall mit 13 beteiligten Fahrzeugen. An einem Lkw hatte sich die Lauffläche vom Reifen gelöst. Der polnische Fahrer des Holztransporters entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
Nach Angaben der Polizeidirektion Nord ereignete sich der Unfall um 20:43 Uhr auf der Bundesautobahn 24 zwischen dem Autobahndreieck Havelland und der Anschlussstelle Kremmen in Fahrtrichtung Hamburg.
Reifentrümmer sorgen für hohen Gesamtschaden
Der LKW, der von einem 42-Jährigen geführt wurde und in Deutschland zugelassen ist, befuhr den rechten Fahrstreifen, als sich die Lauffläche löste und als ein ganzes Teil auf der Fahrbahn liegen blieb. Das Trümmerteil blieb zunächst auf der Fahrbahn liegen. „In die auf der Fahrbahn liegende Lauffläche fuhren insgesamt zwölf Fahrzeuge, welche dabei beschädigt wurden“, teilt die Polizei mit.
Drei Fahrzeuge waren den Angaben zufolge nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst wurde durch die jeweiligen Fahrer selbst organisiert. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 46.500 Euro geschätzt. Auswirkungen auf den übrigen Verkehr hatte der Vorfall nicht.
Fahrer flüchtet vom Unfallort
Der beschuldigte Lkw-Fahrer hielt kurz an der Unfallstelle an, fuhr nach zwei Minuten aber weiter, obwohl schon weitere beteiligte Fahrzeuge angehalten hatten. „Anschließend fuhr er an der nächsten Abfahrt ab und hielt im Gewerbegebiet Kremmen an“, berichtet die Polizei. Dort konnte der Fahrer im Rahmen der Nahbereichsfahndung festgestellt werden.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet.
