Unfall auf A10: Pilze auf der Autobahn bei Oranienburg beschäftigten die Feuerwehr

Auf der A10 verunglückte am Donnerstag (13. November) ein mit Pilzen beladener Kleintransporter.
P. NeumannDa hatten die Kameraden der Feuerwehr im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun: Auf der A10 verunglückte am Donnerstag (13. November) ein mit Pilzen beladener Kleintransporter.
Das Fahrzeug war am Vormittag in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs. Zwischen dem Kreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Oberkrämer kam es aus laut Angaben der Polizeidirektion Nord aus zunächst nicht bekannten Gründen zum Unfall. In der Folge landete der Mercedes Sprinter auf der Seite.
Der 51-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Seine Ladung (unter den Lebensmitteln waren knapp 1000 Champignons) hatte weniger Glück. Viele Pilze verteilten sich großzügig auf der Fahrbahn.
Der verunglückte Kühlwagen und die Ladung sorgten für Verkehrsbehinderungen. Die Fahrzeuge wurden über den Seitenstreifen geleitet.
Die Feuerwehr ist mit einem Aufräumkommando vor Ort. Im Rahmen der Bergungsmaßnahmen kann es kurzfristig zur Vollsperrung der Autobahn kommen.

Unfall auf der A10 zwischen Oberkrämer und Oranienburg: Ein Kleintransporter ist verunglückt.
P. NeumannPolizeikommissar Fabian Timme erklärte später vor Ort, dass der Verkehr für rund zwei Stunden voll gesperrt werden musste. „Dass ein Kleintransporter quer über die Fahrbahn auf der Seite liegt, ist nichts Alltägliches. Durch die Champignons war es auf jeden Fall etwas Besonderes“, so Timme.
Auch die Feuerwehr der Stadt Velten war im Einsatz. Einsatzleiter Tim Conrad schilderte, dass der Kleintransporter über alle drei Fahrspuren lag, als die Kräfte eintrafen. Der Fahrer hatte das Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Neben Champignons befanden sich weitere Lebensmittel für die Gastronomie an Bord, von denen Teile ebenfalls auf der Fahrbahn landeten.

Der Transporter hatte Lebensmittel geladen – darunter rund 1.000 Champignons,
P. NeumannUm den Transporter wieder aufzurichten, arbeiteten die Einsatzkräfte mit einer hydraulischen Zugeinrichtung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs sowie einem weiteren Zuggerät von der Gegenseite. „Dadurch konnten wir das Fahrzeug schadensfrei wieder aufstellen“, erklärte Conrad. Anschließend begann die Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten und der Beräumung der Einsatzstelle.
Der Verkehr staute sich währenddessen kilometerweit zurück. Gegen Mittag konnte die Autobahn wieder vollständig freigegeben werden.

