Tödlicher Unfall bei Löwenberg
: Auto kollidiert mit Baum – Fahrer stirbt am Unfallort

Zwischen Großmutz und Hoppenrade (Löwenberger Land) ist es zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem ein 50-jähriger Mann tödlich verunglückte. Das ist bisher bekannt.
Von
Philipp Neumann,
Ulf Grieger
Löwenberg
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Ein schwerer Unfall hat sich am 29. Mai bei Löwenberg ereignet.

Ein schwerer Unfall hat sich am 29. Mai bei Löwenberg ereignet.

P. Neumann
  • Schwerer Unfall bei Löwenberg: Auto kollidiert mit Baum, Fahrer (50) stirbt vor Ort.
  • Unfall am Vatertag, 21:37 Uhr, Großmutz-Hoppenrade; Ursache vermutlich überhöhte Geschwindigkeit.
  • Kia-Fahrer kam von Straße ab, kollidierte mit Baum; Fahrzeug quer auf Fahrbahn, Trümmer verteilt.
  • Feuerwehr befreite eingeklemmten Fahrer, der noch am Unfallort verstarb.
  • Schliebener, Feuerwehrleiter: „Tragischer Einsatz“, Baum gefällt, Straße gesperrt, Schaden 10.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am späten Donnerstagabend, dem Vatertag, kam es gegen 21:37 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Großmutz und Hoppenrade zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 50-jähriger Mann tödlich verunglückte.

Nach ersten Informationen der Polizei könnte überhöhte Geschwindigkeit die Ursache des Unfalls gewesen sein – dies ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen dauern an.

Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Fahrer mit seinem Pkw Kia an einer rechtsseitigen Fahrbahneinengung Richtung Löwenberg von der Straße ab. Anschließend kollidierte das Fahrzeug mit einem Baum, schleuderte anschließend über die Fahrbahn und blieb schließlich quer auf dieser liegen. Trümmerteile verteilten sich über eine große Strecke – der Motorblock wurde komplett aus dem Fahrzeug herausgerissen.

Fahrer war nach Kollision im Unfallwagen eingeklemmt

Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Die Löschgruppen aus Großmutz und Löwenberg begannen sofort mit der technischen Rettung. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet, um unter den schwierigen Bedingungen der Dunkelheit sicher arbeiten zu können. Mit schwerem hydraulischem Gerät – Schere und Spreizer – versuchten die Einsatzkräfte, den Mann aus dem Wrack zu befreien. Trotz aller Bemühungen kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

„Ein tragischer Einsatz, der den Feiertag für uns schlagartig beendet hat“, sagte Enrico Schliebener, Einsatzleiter der Feuerwehr Löwenberg. Viele der Kameradinnen und Kameraden wurden direkt aus dem Kreis ihrer Familien oder von Vatertagsfeiern zum Einsatz gerufen. „Aber das ist unser Ehrenamt. Auch wenn es solche belastenden Abende gibt, stehen wir bereit.“

Nach Unfall bei Löwenberg: Baum musste gefällt werden

Die Feuerwehr Löwenberg berichtet, dass schwere Verkehrsunfälle in der Region in den letzten Jahren erfreulicherweise seltener geworden sind. Der letzte schwere Einsatz dieser Art ereignete sich vor etwa einem Jahr in Nassenheide.

Ein durch die Kollision stark beschädigter Baum musste durch die Feuerwehr gefällt werden, da er eine Gefahr darstellte. Die Einsatzkräfte werden nach solchen Ereignissen betreut, um mögliche psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen und aufzufangen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Ortsverbindungsstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden wurde auf 10.000 Euro geschätzt.