Unfall bei Pinnow: Arbeiter stürzt in Betonmischer – Mann schwer verletzt

Mit einem Hubschrauber wurde der im Kieswerk bei Pinnow schwerverletzte Arbeiter in ein Krankenhaus geflogen. Der Arbeitsunfall hatte sich gegen 9 Uhr ereignet.
Frank Lagrange- Arbeiter stürzt im Kieswerk bei Pinnow in Betonmischer, schwer verletzt.
- Unfall ereignet sich am 20. Mai 2025 gegen 9 Uhr.
- 30-Jähriger bei Wartungsarbeiten verunglückt, nicht in Lebensgefahr.
- Rettungsdienst und Feuerwehr befreien den Mann, Hubschrauber bringt ihn ins Krankenhaus.
- Unfallursache noch unbekannt, Polizei ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einem Arbeitsunfall im Kieswerk bei Pinnow nahe der Autobahnbrücke über die A10 ist am Dienstag (20. Mai 2025) ein Arbeiter schwer verletzt worden. Er soll sich aber nicht in Lebensgefahr befinden. Das wurde seitens der Polizei am frühen Nachmittag nochmals bestätigt.
Nach ersten Informationen der Polizeidirektion Nord in Neuruppin ereignete sich der Unfall gegen 9 Uhr. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen 30-Jährigen, der sich in einer Art Silo eines Mischwerks in fünf Meter Höhe befand und sich selbst nicht mehr retten konnte. Nach Auskunft von Kevin Bolz, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Hohen Neuendorf, soll der Mann bei Wartungsarbeiten verunglückt sein.
Verletzten mit Hubschrauber in Klinik geflogen
Die Polizei konkretisierte den Ablauf später. Demnach arbeitete der Mann an einem Betonmischsilo, als diese plötzlich anlief. Damit liegt zumindest der Anfangsverdacht nahe, dass der Arbeitsunfall durch eine andere Person ausgelöst worden sein könnte. Polizeisprecher Joachim Lemmel drückt es so aus: „Von allein geht sowas nicht an.“ Der Betroffene sei dadurch in das Innere der Maschine geraten und eingeklemmt worden.
Der Rettungsdienst, der als erster am Unglücksort war, konnte den Mann über eine am Silo befindliche Außentreppe erreichen und medizinisch erstversorgen. Anschließend, so berichtet es Bolz, sei der 30-Jährige von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Borgsdorf, die neben der aus Birkenwerder vor Ort war, per Hubretter aus seiner misslichen Lage im Mischwerk befreit worden. Ein zwischenzeitlich eingetroffener Rettungshubschrauber flog den Schwerstverletzten in ein Krankenhaus.

Nach einer Erstbehandlung wurde der Schwerverletzte vom Unglücksort zwischen Pinnow und Velten per Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.
Frank LagrangeEinen Zeugen der Geschehnisse nahmen diese so sehr mit, dass dieser sich ebenfalls in medizinische Behandlung begeben musste.
Der Unfall in dem Kieswerk bei Pinnow soll sich bei Wartungsarbeiten zugetragen haben. Die Details, wie es zu dem Arbeitsunfall kam, sind Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Unter anderem wird dabei dem Verdacht von Fehlverhalten einer oder mehrerer Personen und daraus resultierender fahrlässiger Körperverletzung nachgegangen.
Auch das Landesamt für Arbeitsschutz ist in die Aufklärung des Unfalls involviert. Laut Gabriel Hesse, Sprecher des brandenburgischen Gesundheits- und Sozialministeriums, sei ein Mitarbeiter der Behörde bereits am späten Vormittag vor Ort eingetroffen. Hesse: „Dieser nimmt sich derzeit der ersten Unfalluntersuchung vor Ort an.“
