Verdacht auf Radioaktivität: LKA Berlin untersucht Nassenheider Fass

Sicher verpackt: Experten des LKA holten in der Nacht das Behältnis aus Nassenheide ab. Es soll am Donnerstag analysiert werden.
Julian StähleDas von einem Feuerwehrmann gefundene Behältnis war mit einer Gefahrgutnummer versehen, die radioaktivem Material zugeordnet wird. Wer das Fass dort hinterlassen hat, war auch am Donnerstagvormittag noch unklar. Nach Auskunft von Polizeisprecherin Dörte Röhrs habe sich in dem Behältnis weißes Pulver befunden, das nach ersten Messungen der Feuerwehr vor Ort keine Radioaktivität ausgestrahlt habe. Dennoch seien die Experten der „Analytischen Task Force“ des LKA Berlin angefordert worden. Die Experten aus der Hauptstadt trafen nach Auskunft der Polizeisprecherin gegen 0.30 Uhr in der Nacht ein, um den Fund sicherzustellen. Er soll am Donnerstag in den LKA–Laboren analysiert werden. Informationen, wonach sich Streusalz in dem Fass befunden haben soll, bestätigte die Polizei am Nachmittag auf Nachfrage nicht. „Dazu liegen uns keine Informationen vor“, sagte Polizeisprecher Stefan Rannefeld.
Eine Gefahr für die Bevölkerung ging nach Angaben der Polizei bisherigen Erkenntnissen zufolge von dem Behältnis nicht aus.
