Um Verschleiß und Abnutzungserscheinungen zu beseitigen und ernsthafte Schäden zu beseitigen, erhalten Straßen eine neue Deckschicht, bei der der Straßenunterbau erhalten bleibt. Bei einer Deckschichtsanierung wird die beschädigte Asphaltschicht entfernt und durch frischen Heißmischasphalt ersetzt. Die Herausforderung besteht darin, nur die beschädigten Schichten des Straßenaufbaus zu entfernen und zu ersetzen.
Um Risse und Unebenheiten zu beseitigen, wird der Bärenklauer Weg zwischen dem Kreisverkehr Walther-Bothe-Straße und dem Esphorstweg (hinter der Überfahrt der B96) mit einer neuen Deckschicht versehen. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch (20. Juli) mitteilte, wird dafür zwischen dem 1. und 20. August auf diesem Abschnitt eine Vollsperrung erforderlich. Damit ist auch die Auf- und Abfahrt der B96 Oranienburg-Zentrum Süd/Leegebruch betroffen. Der Bärenklauer Weg nach Leegebruch ist damit ebenfalls komplett gesperrt.

Umleitung über Germendorf

Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Veltener Straße L172, die Germendorfer Dorfstraße L170 sowie die Germendorfer Allee B273. Die Abfahrt von der B96 erfolgt an der Ausfahrt Oranienburg-Zentrum.
Am Kreisverkehr vor der Überfahrt zur B96 bleiben die Walther-Bothe-Straße (hinten im Bild) und die Annahofer Straße geöffnet.
Am Kreisverkehr vor der Überfahrt zur B96 bleiben die Walther-Bothe-Straße (hinten im Bild) und die Annahofer Straße geöffnet.
© Foto: Friedhelm Brennecke
Die Gesamtbaukosten für die Deckschichtsanierung belaufen sich auf 120.000 Euro.

Sperrung der Friedensstraße

Zeitgleich kommt es zu einer weiteren Sperrung am Kreisverkehr der Walther-Bothe-Straße und Friedensstraße (in Höhe Dekra). Wegen einer Kampfmittelsuche rund um den Kreisverkehr sind die Zu- und Ausfahrten zur Friedensstraße sowie zur Dr.-Kurt-Schumacher-Straße/Am Kanal nicht möglich. Lediglich die Walther-Bothe-Straße bleibt geöffnet. Damit ist auch die Durchfahrt zur Annahofer Straße möglich. Hier komme es lediglich zu einer halbseitigen Straßensperrung. Fußgänger und Radfahrer könnten den Bereich aber passieren, so die Stadtverwaltung.