Waldbrandgefahr
: Trotz Trockenheit alle Osterfeuer in Oberhavel erlaubt

In Oberhavel herrscht zweithöchste Waldbrandwarnstufe. Trotzdem fällt kein Osterfeuer aus.
Von
Burkhard Keeve
Oberhavel
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Ein Osterfeuer in Gransee aus dem vergangenen Jahr.

Thomas Pilz

Während in der Gemeinde Fehrbellin sowie in Neuruppin und Rheinsberg die österlichen Feuer wegen der hohen Waldbrandgefahr untersagt wurden, bleiben die Städte und Gemeinen Oberhavels momentan noch gelassen. Bislang ist aus keiner Region des Landkreises bekannt geworden, dass es zu einem Osterfeuerverbot gekommen ist. „Zurzeit sehen wir keine veranlassung, Osterfeuer zu verbieten“, sagte Rainer Lehmann vom Brandschutz der Stadt Zehdenick. Ohnehon sei ein Abstand von Hundert Metern zum nächsten Wald einzuhalten, so Lehmann. Vielerorts, zum Beispiel in Fürstenberg und Mühlenbeck, sind es die Feuerwehren selbst, die die Osterfeuer veranstalten. „Die Kameraden sind Experten im Umgang mit Feuer“, sagte Undine Wunderlich vom Fürstenberger Ordnungsamt. Auch aus der Stadtverwaltung Oranienburg heißt es beruhigend. „Wir haben das Wetter und die Entwicklung im Blick“, so Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm. Das hat auch Brandenburgs Waldbrandschutzbeaufragter Raimund Engel. Bei Waldbrandwarnstufe IV sei „jeder gut beraten, sich an die Regeln des Waldgesetzes zu halten.“