Wohnung in Oranienburg
: 63 neue Wohnungen fertig – und es gibt weitere Projekte

In Oranienburg entstehen durch die Woba neue Wohnungen. Doch es wird weiter investiert – in die Sanierung von Plattenbauten und einen Neubau.
Von
Stefan Zwahr
Oranienburg
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Die neue Emil-Büge-Straße erschließt das Wohngebiet. Die Oranienburger Wohnungsbaugesellschaft Woba hat mit dem zweiten Bauabschnitt zur Erweiterung der Weißen Stadt begonnen. Dort entstehen in vier Häusern 56 Wohnungen. Im ersten Bauabschnitt sollen bis zum Frühjahr 2021 insgesamt 80 Wohnungen bezugsfertig sein.

Erweiterung 1. Bauabschnitt
Weiße Stadt Oranienburg
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So sah es während der Baumaßnahmen in der Emil-Büge-Straße in Oranienburg aus. Die Oranienburger Wohnungsbaugesellschaft Woba schließt immer mehr Bauabschnitte zur Erweiterung der Weißen Stadt ab.

Klaus D. Grote
  • In Oranienburg entstehen durch die Woba 63 neue Wohnungen, weitere Projekte sind geplant.
  • 13,5 Mio. Euro werden in Modernisierung und Neubau investiert.
  • Seit 2019 wurden fast 53 Mio. Euro für die Weiße Stadt mit 199 Wohnungen ausgegeben.
  • Die letzten 180 unsanierten Plattenbauwohnungen werden bis 2028 modernisiert.
  • Neubauprojekte umfassen 36 Wohnungen und eine Kita mit 125 Plätzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Oranienburg wächst. Das stellt auch die Wohnungsbaugesellschaft mbH (Woba) vor Herausforderungen. Massive Investitionen sind geplant. 13,5 Millionen Euro werden in Modernisierung, Instandhaltung und Neubau investiert.

Schwerpunkte sind die Modernisierung des Wohnungsbestandes, der Bau von gefördertem Wohnraum sowie die Errichtung von freifinanzierten und trotzdem bezahlbaren Wohnungen. Damit setze die kommunale Wohnungsbaugesellschaft ihre Investitionsoffensive unvermindert fort, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wohnen in Oranienburg – die Pläne der Woba

Das Überschreiten der 50.000-Einwohner-Marke sei beeindruckend, wird Woba-Geschäftsführer Christian Urban zitiert. „Jede Wohnung, die wir modernisieren oder neu bauen, trägt zur Entlastung des Wohnungsmarktes in Oranienburg bei.“ Vor allem in den eigenen Wohnungsbestand soll investiert werden. „Wir modernisieren seit dem vergangenen Jahr die letzten 180 unsanierten Plattenbauwohnungen.“ Ziel sei es, den Mieterinnen und Mietern eine gute Qualität des gesamten Wohnumfeldes zu bieten.

Als Vorzeigeprojekt der Woba gilt die Weiße Stadt. Dort kann Vollzug vermeldet werden: Laut Urban werden die 63 Wohnungen im dritten Bauabschnitt, darunter 50 geförderte und 13 freifinanzierte Wohnungen, „in wenigen Wochen fertiggestellt“. Seit März würden die ersten Mieterinnen und Mieter in die hellen, gut geschnittenen Wohnungen mit Fußbodenheizung und großen Balkonen einziehen.

Die Nettokaltmiete für Mieter mit Wohnberechtigungsschein (WBS) beträgt laut Angaben der Wohnungsbaugesellschaft 6 beziehungsweise 7,50 Euro pro Quadratmeter. Die ohne Förderung errichteten Wohnungen würden ab 11 Euro pro Quadratmeter nettokalt vermietet.

Wie Christian Urban betont, wird das größte zusammenhängende Bauvorhaben der Woba im Juli 2025 abgeschlossen. Dafür wurden für dieses Jahr noch einmal drei Millionen Euro eingeplant. Die Weiße Stadt entsteht seit 2019 als modernes Quartier mit insgesamt 199 Wohnungen. Fast 53 Millionen Euro wurden investiert. „Der Wohnungsbestand der WOBA erhöht sich damit auf 3855 Wohnungen.“

Plattenbauten in Oranienburg werden modernisiert

Auch die Modernisierung der letzten 180 unsanierten Plattenbauwohnungen will die Woba fortsetzen. Rückblick: Begonnen wurde im Sommer 2024 mit dem Block Villacher Straße 7-9a. Die ersten 40 Wohnungen dort sind fertiggestellt.

In der Mitteilung heißt es: „Bei der Generalsanierung der fünfgeschossigen Häuser werden unter anderem Fassaden, Dach und Kellerdecken gedämmt sowie Fenster und Balkontüren erneuert, damit die Gebäude künftig die Anforderungen eines Effizienzhauses erfüllen.“ Zudem werden die gesamte Haustechnik inklusive der Bäder und Küchen sowie die Balkone erneuert. „1,4 Millionen Euro kostet 2025 der Abschluss des ersten Bauabschnitts.“

Parallel dazu wurde der zweite Abschnitt Villacher Straße 1-3a mit 40 Wohnungen vorbereitet, der voraussichtlich im Juni startet. Insgesamt 3,7 Millionen Euro will die Woba bis 2026 ausgeben. Auch die Häuser Villacher Straße 5-5a (3. Bauabschnitt) werden saniert: Dieses Jahr erfolgt mit der Planung der Projektstart. Baustart für die Gesamtinvestition von 3,3 Millionen Euro ist 2026. Die Modernisierung des gesamten Blocks mit 110 Wohnungen will die WOBA in zwei Jahren abschließen.

Außerdem wird der Plattenbau in der Klagenfurter Straße 36-48 mit 70 Wohnungen ab 2026 modernisiert. Das Ziel: Bis 2028 will die WOBA ihre Plattenbaugebäude komplett saniert haben.

Neu aufgenommen in den Investitionsplan wurde die Sanierung von zehn Wohnungen in einem Altbau in der Straße der Einheit 31. Rund 1,9 Millionen Euro soll die Revitalisierung des Gebäudes kosten (Investition 2025: 700.000 Euro).

Kita in Oranienburg – Neubau geplant

Neben Modernisierungen des vorhandenen Wohnungsbestandes gibt es auch Neubauprojekte. Urban: „Bei diesen Projektentwicklungen richtet die WOBA ihren Fokus zunächst auf die eigenen, unbebauten Grundstücke.“ Ein Beispiel sei das Birkenwäldchen in Germendorf. Dort stehen bereits zwei dreigeschossige Gebäude mit 36 Wohnungen. Weitere 20 sollen in einem freifinanzierten Neubau hinzukommen. Der Bauantrag soll im Sommer 2025 eingereicht werden.

Angesichts der 50.000-Einwohner-Marke sei die Woba auch an der Entwicklung der sozialen Infrastruktur Oranienburgs beteiligt. „Das gute Leben in Oranienburg umfasst neben schönen und bezahlbaren Wohnungen auch eine funktionierende soziale Infrastruktur“, sagt Geschäftsführer Christian Urban. Auf dem Woba-Grundstück an der Berliner Straße soll neben dem Krassin-Park eine neue Kita mit bis zu 125 Plätzen errichtet werden. Vorgesehen ist, dass in diesem Jahr die Planung für das Kita-Projekt startet. Urban: „Die neue Kita wird in Oranienburg dringend gebraucht und gehört zur Lebensqualität von Familien.“