Zuversicht: Jeden Abend läuten in Bergfelde und Schönfließ die Glocken

Gebete und Gedanken am Zaun vor dem Bergfelder Kirchengelände: Sie sind zum Mitnehmen gedacht.
Heike Krafscheck„Wir laden außerdem ein, eine Kerze ins Fenster zu stellen – für alle, die sich fürchten, die verunsichert sind, für die Einsamen und die Kranken“, sagt Heike Krafscheck weiter. Die Kerzen sollen ein leuchtendes Zeichen sein, dass sie in der Corona–Krise nicht alleine sind und gleichzeitig ein Netzwerk aus Licht, guten Gedanken, Gebeten und Gottvertrauen bilden. Die Kerzen könnten ein Symbol dafür sein, „dass uns ein Licht aufgeht, wir die auferlegte Auszeit nutzen und wahrnehmen, was und wer wichtig ist im Leben.“
Ideen, wie die Gemeindeglieder und andere Gläubige künftig ohne Gottesdienst miteinander in Kontakt bleiben, werden im Gemeindekirchenrat ebenfalls beraten, so die Pfarrerin. Gedanken und Gebete gibt es am Zaun des Kirchengeländes in Bergfelde und Schönfließ zum Mitnehmen. Auf die „offene Kirche“ muss verzichtet werden, damit sich dort nicht doch Gruppen einfinden. Es sei aber möglich, in der Kirche einmal alleine stille Einkehr zu halten, wenn es jemandem wichtig ist, verspricht die Pfarrerin. Ansprechpartner sind sie selbst oder die Mitglieder des Gemeindekirchenrats.