Berufsorientierung für Schüler
: Rathenow: Showtruck stellte Malerberufe vor

Via Brillux-Showtruck lernten Schüler aus Rathenow und Premnitz verschiedene Berufsbilder kennen, die Farben arbeiten.
Von
Manuela Bohm
Rathenow
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Im Showtruck konnten die Schüler selbst an einem Display einen Raum farblich gestalten.

Jana Brandstäter

„Von der Kreishandwerkerschaft kam der Geschäftsführer Rainer Deutschmann auf mich zu und bot an, dass der Brillux-Showtruck unsere Schule besucht“, berichtet Jana Brandstäter, Lehrerin für Wirtschaft und Arbeit an der Rathenower Duncker-Oberschule. In Kooperation mit der Weinberg-Grundschule öffnete der Truck seine Informationsausstellung vor dieser stehend. Alle Duncker-Schüler und auch einige Bürgel-Schüler sowie Premniter Oberschüler nutzten die Gelegenheit, aus erster Hand mehr über die Inhalte und Möglichkeiten einer Ausbildung in den Berufen Maler, Lackierer und Stuckateur zu erfahren. Zudem waren Auszubildende vom Oberstufenzentrum Berlin dabei, die ihren Ausbildungsberuf des Gestaltungstechnischen Assistenten den Schülern  näher brachten.

„Brillux trat an uns heran mit der Meinung, bei Schülern wieder das Empfinden für Farben und Interessen an die Berufe, die mit der Malerinnung zusammengefasst sind, zu wecken“, sagt Rainer Deutschmann. Er selbst besuchte ebenfalls den Infotruck. „Die Schüler haben die Angebote des Trucks fantastisch gefunden. Es gab viele Aktionen zum Aausprobieren“, so Deutschmann. Farben konnten angefasst werden. Dabei galt es in abgedunkelten Löchern Gegenstände zu erfühlen und mit Farben zu assoziieren. „In einem war ein Apfel zu spüren, ihm kann man beispielsweise die Farbe grün zuordnen, oder Federn die Farbe weiß“, so der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Über Displays konnten Räume farblich nach eigenem Stil gestaltet werden. Mittels verschiedener Elektronik erfuhren die Schüler selbst, was heute ein Maler, ein Stuckateur und Lackierer macht.

„Mit vielen Aktionen versuchen wir die Handwerksberufe als attraktiv ins Bewusstsein zu holen - bei den Malern hatte es beispielsweise gefruchtet, 2019 hatten wir mehr Azubis als in den Vorjahren“, so Deutschmann.