Der Ortsname Kotzen hat sich erst in den 669 Jahren seit Ersterwähnung etabliert. Er ist slawischen Ursprungs. Noch 1352 war von Cozym die Rede. Wie man meint, stehe der slawische Name für Faser oder Pflanze bzw. Wollgras.
Ob dem so ist, bleibt offen. Zumindest gibt es im slawischen Sprachraum mindestens einen Ort mit ähnlichem Namen - das ist das nordwestrussische Kozhym. Laut Wikipedia gab es bei der letzten Volkszählung (2010) nur zehn Einwohner in dem Ort.

Gestiegene Einwohnerzahlen in der Gemeinde Kotzen

Derweil leben im havelländischen Kotzen weit mehr Menschen. Das Dorf in der gleichnamigen und zum Amt Nennhausen gehörenden Gemeinde hatte Ende 2018 genau 331 Einwohner. Die Zahl ist bis zum 12. Juli 2021 auf 352 angestiegen. Laut weiteren Zahlen, die Amtsdirektorin Ilka Lenke (parteilos) nennt, wuchs gleichzeitig die Einwohnerschaft in Kriele von 176 auf 183 und in Landin von 84 auf 88.

Ein Bebauuungsplan aktuell in der Umsetzung

Kriele, Landin und Kotzen (mit Rhinsmühlen) bilden die Gemeinde, in der insgesamt 623 Menschen leben, das sind immerhin 32 mehr als Ende 2018. Alsbald  könnte es in Landin ein paar neue Einwohner geben. Denn laut der Amtsdirektorinbefindet sich dort ein B-Plan in der Umsetzung, wodurch auf rund 6.000 Quadratmetern Land eines Privateigentümers zwischen vier und fünf Grundstücke zur Wohnbebauung entstehen werden.