Brand in Wittenberge: Lagerhalle in Flammen — acht Stunden Löscheinsatz

Die Feuerwehr in Wittenberge hatte die ganze Nacht mit den Flammen zu kämpfen. In einer leerstehenden Lagerhalle war ein Großbrand ausgebrochen. (Symbolbild)
Philipp von Ditfurth/dpaEs war gegen 20.30 Uhr am Dienstagabend, als der Alarm bei der Leitstelle Nordwest einging. In der Lenzener Chaussee in Wittenberge brannte eine leerstehende Lagerhalle. Wie Nico Steinborn, der Sprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, am Mittwochmorgen berichtete, brannte das Gebäude vollständig aus. Eine Gefahr für umliegende Bewohner oder Betriebe habe aber nicht bestanden.
Der Löscheinsatz dauerte sage und schreibe acht Stunden, bis gegen 4.40 Uhr, wie der Lagedienstführer der Leitstelle, Lang, berichtete. 75 bis 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Lang bezifferte die brennende Fläche auf 500 Quadratmeter.
Löschen im Gebäudeinneren schied aus
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden, bis ca. 4.40 Uhr. Die Einsatzkräfte arbeiteten unter anderem mit C-Rohren, blieben aber außen. Löschen unter Atemschutz im Gebäudeinneren schied aus: „Leerstehend, einsturzgefährdet - da geht man nicht rein“, erläuterte Lange.
Die Einsatzkräfte brachten noch einen Radbagger zum Einsatz, mit dem das Gebäude eingerissen wurde, um so an Glutnester heranzukommen, erläuterte Lange. Der Sachschaden wurde auf 100.000 Euro taxiert.
„Brandursachen-Ermittler konnten noch nicht eingesetzt werden, weil erst die Statik des Gebäudes geprüft werden muss“, sagte Polizeisprecher Steinborn. Im Klartext: Es ist zu gefährlich. Als Geschädigter ist die Bundesstraßenverwaltung vermerkt.

