Corona in Zeiten der Omikron-Variante: Die Havelland-Kliniken-Unternehmensgruppe ließ wissen: „Seit rund einer Woche haben wir deutlich über 40 Patientinnen und Patienten in der Klinik Nauen, die wegen oder mit Covid stationär versorgt werden müssen. Auch unsere intensivmedizinischen Kapazitäten sind hoch oder gar vollständig ausgelastet. Rein quantitativ ist das der höchste Belegungsstand seit Beginn der Pandemie“, so Geschäftsführer Jörg Grigoleit am Freitag.
Was im Lauf der Pandemiewellen schon mehrfach zu beobachten gewesen war, wiederhole sich: „Während die allgemeine Situation sich ein wenig entspannt, bildet sich dies in den Kliniken noch nicht ab. Dort schlägt sich das Infektionsgeschehen von vor 2 bis 3 Wochen nieder“, wie es weiter heißt.

Veränderte Patienten-Klientel: jetzt auch Kinder und Jugendliche

Die an Covid-19 erkrankte Patientenklientel hätte sich insofern verändert, als dass sich nun auch infizierte Kinder und ihre Eltern unter den Patienten befinden. Die Havelland-Kliniken versorgen alle Volljährigen, bei denen eine Covid-19-Infektion nachgewiesen wurde, in der Klinik Nauen. Kinder und Jugendliche, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, werden in der Klinik Rathenow behandelt.
Laut Unternehmensangaben vom Montag wurden bis vorigen Freitag (seit Jahresbeginn 2022) elf Kinder und Jugendliche wegen Covid in den Havelland-Kliniken stationär aufgenommen. Es musste kein Kind intensivmedizinisch versorgt werden, und es gab auch keinen Todesfall.

Frankfurt (Oder) / Cottbus