Corona im Havelland: Inzidenz zwischen Falkensee und Rathenow weiter über 1000 - aber weniger Intensiv-Patienten

Die Inzidenz zwischen Falkensee und Rathenow liegt weiter über 1.000, doch der Anteil von Corona-Patienten in Intensivbetten sinkt.
Pixabay / PIRO4DDie Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Havelland liegt weiter deutlich über 1.000. Für Montag, 14. Februar 2022, wurde ein Wert von 1.187,1 veröffentlicht, eine Woche zuvor lag er bei 1.132,4. Wie bereits in der Vorwoche hatte das in Rathenow ansässige Gesundheitsamt zwei Tage lang keine Zahlen zum Infektionsgeschehen an das Robert-Koch-Institut vermeldet.
Der Durchschnittswert für das Land Brandenburg stieg derweil binnen einer Woche von 1.633,6 auf 1.811,8. Doch hat die Inzidenz, die bekanntlich die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb von sieben Tagen unter 100.000 Einwohnern abbildet, nicht mehr den Stellenwert wie noch im Februar 2021 und 2020.
Wie viele Covid-19-Patienten in Intensivbetten der Havelland-Kliniken?
Zur Beurteilung der Lage richten sich die Blicke verstärkt auf Corona-Patienten, die mit schwerem Krankheitsverlauf auf Intensivstationen (ITS) in Kliniken behandelt werden. Im Havelland lag ihre Zahl am 7. Februar 2022 bei drei Patienten, von denen einer invasiv beatmet werden musste. Den Havelland-Kliniken standen 19 Intensivbetten zur Verfügung. Der Anteil der Corona-ITS-Patienten lag daher bei 15,79 Prozent.
Zu Beginn dieser Woche (Stand: 11.15 Uhr) gibt es zwei Corona-ITS-Patienten. So zeigt es das DIVI-Intensivregister an. Keiner von beiden muss beatmet werden. Indessen ist die Zahl der betreibbaren Intensivbetten auf 17 gesunken. Der Anteil belief sich nun auf 11,76 Prozent. Bei 19 Betten wären es 10,5 Prozent.
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