Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden gestiegen. Sie lag im Landkreis Stendal am Dienstag bei 5,4. Am frühen Mittwoch, 4. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert  7,2 an. Die letzte Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr.
Dagegen ist die Inzidenz bei den Nachbarn im Jerichower Land gesunken. Sie lag am Dienstag bei 3,3 und beläuft sich aktuell auf 1,1. Vor acht Wochen belief sich der dortige Wert auf 5,6 und im Landkreis Stendal auf 10,8.

Salzlandkreis und Anhalt-Bitterfeld bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten Anfang Juli 2021 noch acht von 14 Stadt- und Landkreisen einen Wert von 0,0 gemeldet, lag zuletzt nur noch Anhalt-Bitterfeld bei Null. Nun hat auch der Salzlandkreis die 0,0 gemeldet.

Altmarkkreis Salzwedel jetzt bei 46,9

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Die höchste Inzidenz im Bundesland hat der Altmarkkreis Salzwedel mit nunmehr 46,9. Am Dienstag lag der Wert bei 40,9. Den zweithöchsten Wert von 10,3 weist der Saalekreis auf. Derweil gibt es in Niedersachsen mit dem Stadtkreis Salzgitter einen Hotspot mit einem Wert von über 50 (54,7).
Informationen zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.