Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Montag, 15. November 2021, auf 303,0 (am Freitag 263,7 und vor einer Woche 201,1). Um fast das Doppelte höher liegt der Wert im Norden von Sachsen-Anhalt. Aus dem Landkreis Salzwedel wird eine aktuelle Inzidenz von 572,0 gemeldet. Das ist der mit Abstand höchste Wert in Sachsen-Anhalt.
Dort lag die Inzidenz am Freitag  bei 520,1 und am vorigen Montag bei 460,8. Innerhalb einer Woche kam es dort unter den rund 83.000 Einwohnern zu 473 nachgewiesenen Corona-Infektionen.

Kreis Wittenberg jetzt bei 408,3, Dessau-Roßlau bei 376,8

Ferner liegen der Burgenlandkreis (352,5), die Landkreise Wittenberg (408,3), Stendal (322,2) und Mansfeld-Südharz (344,1), Salzlandkreis (317,4), Saalekreis (336,9) sowie die Stadtkreise Dessau-Roßlau (376,8) und Halle/Saale  (327,5) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 209,3 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld an.

Stendal am Freitag noch bei 206,4

Im Jerichower Land belief sich die Inzidenz am Freitag auf 246,1. Sie stieg auf aktuell 266,2. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal (jetzt 322,2) hatte der Wert vor drei Tagen bei 206,4 gelegen. Indessen stieg  der Wert im brandenburgischen Landkreis Havelland von 257,4 auf 278,7.

Im Jerichower Land vier Intensivbetten durch Covid-Patienten belegt

Inzwischen sind in allen Land- bzw. Stadtkreisen des Bundeslands Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Die Zahlen bewegen sich zwischen einem Patienten in Dessau-Roßlau und 20 in Halle/Saale. Im Jerichower Land sind es aktuell, Stand: 7.15 Uhr, vier Covid-19-Patienten. Für Salzwedel werden drei,  für  Stendal zwei Patienten vermeldet, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen.
Täglich mehrfach aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Im gesamten Bundesland sind momentan 10,3 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Am frühen Freitag waren es 9,5 Prozent.
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