Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Montag, 8. November 2021, auf 201,1 (am Freitag 169,9). Um mehr als doppelte höher liegt der Wert im Norden von Sachsen-Anhalt. Aus dem Landkreis Salzwedel wird eine Inzidenz von 460,8 gemeldet (am Freitag 419,7). Das ist auch zu Wochenbeginn der mit Abstand höchste Wert in Sachsen-Anhalt.

Inzidenz im Salzlandkreis jetzt bei 244,3

Ferner liegen die Landkreise Mansfeld-Südharz (208,7), Burgenlandkreis (213,4), Salzlandkreis (244,3), Saalekreis (209,9) sowie die Stadt Dessau-Roßlau (211,7) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 73,3 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an. Dort lag der Wert am Freitag bei 70,4.

Anstieg auch in Stendal und im Jerichower Land

Im Jerichower Land belief sich die Inzidenz am 5. November 2021 auf 165,5. Sie stieg auf aktuell 172,3. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal stieg der Wert von 100,5 auf 150,2. Weiterhin ist in Stendal kein Intensivbett durch einen Corona-Patienten belegt.

In Halle (Saale) werden 14 Covid-Patienten intensivmedizinisch versorgt

In den anderen Stadt- und Landkreisen sind es zwischen ein und 14 Patienten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Die höchste Zahl wird für Halle (Saale) vermeldet. Im Jerichower Land sind es aktuell, Stand: 7.15 Uhr, drei Covid-19-Patienten. Für Salzwedel und den Landkreis Börde wird jeweils ein Patient vermeldet.
Täglich mehrfach aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Im gesamten Bundesland sind momentan 7,9 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Am Freitag waren es 8,0 Prozent.
Informationen zu Corona und den Folgen in Deutschland, Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.