Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Mittwoch, 29. September 2021, auf 61,0 am (Vortag 60,3). Alle Stadt- und Landkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils sehr deutlich unter diesem Wert. Die mit 58,0 landesweit höchste Inzidenz zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an. Am Dienstag belief sich die dortige Inzidenz auf  57,5 und am Montag auf 67,4.

Steigende Inzidenz im Jerichower Land

Den niedrigsten Wert vermeldet nicht mehr  das Landkreis Jerichower Land. Dort stieg die Inzidenz binnen 24 Stunden von 15,7 auf 19,9. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal blieb der Wert von 25,3 unverändert. Aktuell liegt die  Inzidenz in der Stadt Dessau-Roßlau mit 11,3 am niedrigsten. Die Rate der dort durch Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten beläuft sich indessen auf 8,7 (Stand: 7.19 Uhr).

In Stendal weiter keine Corona-Patienten in Intensivbetten

Die Belegungsrate liegt im Landkreis Stendal weiter bei Null. Im Jerichower Land stieg der Wert binnen eines Tages von 3,85 auf 8,7 Prozent. Ferner sind in der Landeshauptstadt Magdeburg (2,26 Prozent) sowie in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld (2,86 Prozent), Saalekreis (9,09 Prozent) und Salzwedel (11,09 Prozent) durch Corona-Patienten belegt.
Zahlen liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Der bundesweit höchste Landeswert von 11,5 Prozent wurde für Bremen vermeldet. Sachsen-Anhalt hat mit 1,9 Prozent den niedrigsten Wert. Am Vortag waren es 0,9 Prozent.
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