Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Mittwoch, 3. November 2021, auf 146,5 (am Vortag 153,7). Um fast das Dreifache höher liegt der Wert im Norden von Sachsen-Anhalt. Aus dem Landkreis Salzwedel wird nun eine Inzidenz von 418,4 gemeldet (am Dienstag 382,2). Das ist der höchste Wert in Sachsen-Anhalt.

Auch Jerichower Land über dem Bundesdurchschnitt

Ferner liegen der Landkreis Mansfeld-Südharz (154,8), das Jerichower Land (165,5), der Burgenlandkreis (181,9), der Salzlandkreis (179,8) und der Saalekreis (170,1) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 68,0 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an.

Im Landkreis Salzwedel muss ein Covid-19-Patient intensivmedizinisch versorgt werden

Im Jerichower Land hatte der Wert am Dienstag bei 146,5 geleggen. Die Inzidenz im havelländischen Nachbarlandkreis Stendal sank binnen eines Tages von 92,3 auf aktuell 83,3. Weiterhin ist in Stendal kein Intensivbett durch einen Corona-Patienten belegt.  In den anderen Stadt- und Landkreisen sind es zwischen ein und 14 Patienten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Die höchste Zahl wird für Halle (Saale) vermeldet. Im Jerichower Land sind es aktuell, Stand: 8.15 Uhr, drei Covid-19-Patienten, in Salzwedel einer und im Landkreis Börde zwei.
Täglich mehrfach aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Im gesamten Bundesland sind momentan 7,7 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Am Dienstag waren es 6,9 Prozent.
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