Einst und Jetzt
: Als in Strodehne noch glückliche Hühner auf der Dorfstraße pickten

Strodehne, direkt an der Unteren Havel gelegen, lockte vor 90 Jahren einen Fotografen aus Berlin-Zehlendorf.
Von
Peter Wittstock
Strodehne
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  • Die Dorfstraße in Strodehne, einst pickten glückliche Hühner dort.

    Die Dorfstraße in Strodehne, einst pickten glückliche Hühner dort.

    Peter Wittstock
  • Typisches Straßenbild im heutigen Strodehne.

    Typisches Straßenbild im heutigen Strodehne.

    Peter Wittstock
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Nun genau zu lokalisieren, an welcher Stelle in Strodehne jener Herr Eisbein (kein Scherz!) aus Zehlendorf einst seine Kamera in der Dorfstraße aufstellte, klappt vor Ort nicht. Jedenfalls hatte das Geflügel damals noch reichlich Muße, um auf der Straße Futter zu suchen. Der noch unbefestigte Straßenkörper bot bei nassem Wetter einst sicher ein reichhaltiges Wurm-Menü. Das aktuelle Bild unweit der Abbiegung in Richtung Havelberg widerspiegelt lediglich einen typischen Teil des heutigen Dorfbildes.

Strodehne, als Ortsteil der Gemeinde Havelaue im Amt Rhinow, verfügt übrigens  laut Veröffentlichung der Landesdenkmalliste über sieben Baudenkmale. Zu diesen besonderen Sehenswürdigkeiten gehören die Dorfkirche und das Pfarrhaus im sogenannten „Großdorf“ sowie zwei Gehöfte mit Wohnhaus und Stall bzw.  Wohnhaus mit Scheune im „Kleindorf“. Ferner befinden sich im zwei Kilometer südlich gelegenen und Gahlberg genannten Bereich mit Bockwindmühle und Nadelwehr, inklusive Kahnschleuse, zwei weitere unter Denkmalschutz stehende historisch wertvolle Objekte. Ein quadratischer Gedenkstein mit darauf befindlichem Anker zu Ehren der Binnenschifffahrt vervollständigt die Strodehner Liste.