Fernwärme aus Premnitz
: StWB informieren über den Planungsstand

Abwärme aus der Thermischen Abfallverwertungsanlage in Premnitz soll über eine Leitung nach Brandenburg an der Havel gelangen.
Von
René Wernitz
Brandenburg/Premnitz
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Die EEW in Premnitz erzeugt bei Müllverbrennung Abwärme, die mittels Fernleitung nach Brandenburg an der Havel geleitet werden soll.

Manuela Bohm

Unterschiedliche Varianten seien unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht worden. Neben der CO2–Einsparung seien unter anderem auch Aspekte der Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit der Wärme sowie Wertschöpfung in der Region relevant gewesen. „Im Ergebnis erwies sich die Variante, die Abwärme aus der Thermischen Abfallverwertungsanlage Premnitz über eine Leitung nach Brandenburg zu transportieren, ganz eindeutig als die Beste. Allein das Potenzial der CO2–Vermeidung liegt bei bis zu 70.000 Tonnen pro Jahr“ , so die StWB–Kerninfo zum Projekt.

Der Bau der nun geplanten Fernwärmetransportleitung Premnitz–Brandenburg an der Havel werde aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg gefördert. In drei öffentlichen Veranstaltungen möchte StWB das Projekt vorstellen und allen Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit geben, sich ein Bild vom Planungsstand zu machen.

Am 20. Januar wird im Speisesaal der Oberschule Premnitz informiert, am 21. Januar in der „Werft“ am Havelufer in Brandenburg an der Havel sowie am 22. Januar im Amt Beetzsee, das sich in der Chausseestraße 33 b in Brielow befindet.