Förderverein Heimatmuseum: Rathenower Stadtgeschichte mitten in der City

Peter Dietze, Vorsitzender des 2009 gegründeten Fördervereins, welcher in Rathenow ein Heimatmuseum errichten will. Vereinssitz ist in der Steinstraße 1. Derweil befinden sich Ausstellungsräume in der Berliner Straße 80. Diese werden ab 20. Juni wieder für interessierte Leute geöffnet.
WeberPeter Dietze, einst auch als Geschichtslehrer tätig, steht dem 2009 gegründeten Verein weiter vor. Inzwischen gibt es 34 Mitglieder, darunter Ehrenbürger Günter Thonke, Stadtverordnetenvorsitzender Corrado Gursch, der frühere Rathenower Landrat Dieter Dombrowski und Heimatbundchef Wolfram Bleis. Ebenso hat sich Gabriele Matthies (alias Frau Harke) dem Verein längst angeschlossen. Nicht dazu gehört Apotheker Hans-Hermann Schulze, der aber ein Mäzen sei, so Dietze.
In der Steinstraße 1, das im Krieg unversehrt gebliebene Haus gehört Schulze, befindet sich der Vereinssitz. Der bislang für Bürokommunikation zuständige Olaf Schwaß ist dort nicht mehr tätig. Den Job hat Gabriele Zielke übernommen. Für Publikumsverkehr ist das Büro derzeit noch geschlossen. Es öffnet nach den Sommerferien, kündigt Dietze an. Geöffnet ist dann dienstags von 13.00 bis 15.00 Uhr sowie freitags von 10.00 bis 13.00 Uhr. Telefonisch erreichbar ist das Büro unter 03385/520391. Gegenwärtig nimmt Peter Dietze am anderen Ende der Leitung ab, unter der Mobilfunknummer 0162/4284118 ist Gabriele Zielke zu erreichen. Informationen liefert auch die Website www.heimatmuseum-rathenow.de.
Mitunter kann es vorkommen, dass Leute antiquarische Kostbarkeiten mit Bezug zu Rathenow an Sammler verkaufen. Daneben ist auch der Förderverein Heimatmuseum ein Interessent, wobei er natürlich auf Dauerleihgaben oder kostenlose Übereignungen setzt. Diesbezüglich ist Peter Dietze stets ein dankbarer Ansprechpartner, Gabriele Zielke wird es nach den Sommerferien sein. Aber auch die Leute, die in der Ausstellung die Besucher empfangen, haben für mögliche neue Ausstellungsobjekte jederzeit ein offenes Ohr, wie Dietze betont.
Ab kommenden Samstag wird in der Berliner Straße 80 wieder ein allgemeiner Querschnitt der Rathenower Stadtgeschichte gezeigt. Der Fokus wird aktuell auf Zieten-Husaren, Feuerwehr und das inzwischen abgerissene Offizierscasino gesetzt. Das Betreten der Ausstellungsräume wird nur mit Mund- und Nasenschutz möglich sein. Führungen und Gruppenveranstaltungen werden zur Zeit nicht angeboten.
Geöffnet ist dienstags, mittwochs und freitags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr. Derweil kann das Optik-Industrie-Museum im Kulturzentrum dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr besucht werden. Ein virtueller Rundgang ist online auf www.oimr.de möglich.