Freiwillige Feuerwehr Kotzen
: Zukunftssicher mit neuem Gerätehaus

Eine Gemeinde - drei Dörfer. Die Rede ist von Kotzen mit seinen Orten Kriele, Landin und auch Kotzen. Alle drei Orte haben eine eigene Truppe von Feuerwehrkameraden, jede hat ihr Feuerwehrgerätehaus - die Kotzener haben nun ein neues.
Von
Manuela Bohm
Kotzen
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  • Das neue Gerätehaus der Kotzener Wehr bietet Raum für die Einsatzfahrzeuge und erinnert an die Gründung der Wehr vor 115 Jahren.

    Das neue Gerätehaus der Kotzener Wehr bietet Raum für die Einsatzfahrzeuge und erinnert an die Gründung der Wehr vor 115 Jahren.

    Manuela Bohm
  • Ortswehrführer Robert Fechner (r.) und sein Stellvertreter, Fabian Reinefeldt, mit dem symbolischen Schlüssel für das Feuerwehrgerätehaus in Kotzen. Zur Einweihung erhielten sie diesen von  Amtsdirektorin Ilka Lenke.

    Ortswehrführer Robert Fechner (r.) und sein Stellvertreter, Fabian Reinefeldt, mit dem symbolischen Schlüssel für das Feuerwehrgerätehaus in Kotzen. Zur Einweihung erhielten sie diesen von  Amtsdirektorin Ilka Lenke.

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25 Kameraden sind in der Wehr Kotzen aktiv, darunter, wie Ortswehrführer Robert Fechner mit nicht wenig Stolz erklärte, sind sieben Frauen. Richtig stolz kann die Wehr aber auf den eigenen Nachwuchs sein. 18 Kinder und Jugendliche lernen dort, wie man sich richtig in brenzligen Situationen verhält. Zum Jahreswechsel waren einige Jungkameraden in den aktiven Dienst übernommen worden - in Kotzen, Kriele und auch in Landin. Denn von dort kommen auch Kinder und Jugendliche, um in ihrer Freizeit einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. „Wir fahren regelmäßig mit den Kindern und Jugendlichen raus. Freitags ist Feuerwehrtag“, sagte Fechner, der als Jugendführer u.a. die Kinder- Jugendfeuerwehr leitet. Kinder ab 7 Jahre kommen von 15.00 bis 16.30 Uhr zusammen, die Jugendlichen von 16.30 bis 18.00 Uhr. Nun kann die Gerätekunde der Kinder- und Jugendwehr auch im neuen Gerätehaus stattfinden.

Pünktlich zum kleinen Jubiläum - die Kotzener Wehr wurde 1905, also vor 115 Jahren gegründet - bezogen die Kameraden mit ihren zwei Fahrzeugen und ihrer Ausrüstung das neue Haus. Notwendig wurde der Neubau, weil das bisherige Gerätehaus gemietet war und der Vermieter sein Haus selbst nutzen möchte. „Wir hatten das Glück, dass wir dort 20 Jahre bleiben konnten“, schien Fechner die alte Heimat der Wehr zu vermissen. Aber Anforderungen an das Wirken der Kameraden sowie an die Ausstattung erhöhen sich - das neue Gerätehaus wird dem gerecht. Zwei Einfahrten für die Fahrzeuge mit Abgasabsauganlagen, Heizanlage auch im Bereich, wo die Fahrzeuge abgestellt werden, sowie Umkleiden mit Duschen für Kameraden und Kameradinnen sind darin eingerichtet.

„Wir haben für diesen Neubau gekämpft. Mit Euch in unseren Reihen gibt dies einen Sinn“, richtete Robert Rechner seine Worte auch an die Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendwehr, die die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Kotzen sichern. Der Ortswehrführer sieht das neue Feuerwehrgerätehaus als ein Geschenk für alle - für die Kameraden im aktiven Dienst, für die Jugendwehr, die Alten- und Ehrenabteilung sowie für die Bürger.