Kita für 70 Kinder: Rathenow: Hagen Roßmann stellt Planung im Bauausschuss vor

Eine neue Kita könnte in Rathenows Norden entstehen. Pläne stellen Investor und Planer abermals den Stadtverordneten vor.
Manuela Bohm„Wir drehen uns im Kreis“, sagt Hagen Roßmann. Der Planer erstellt einen B-Plan für die Entwicklung eines 5,5 Hektar großen Areals am Stadtrand in Rathenow-Nord, im Bereich der Essilor-Gewerbebrache. Kita und Wohnbebauung sollen dort entstehen, bestehendes Gewerbe bleiben. Ein B-Plan muss auf die verschiedenen Bedürfnisse eingehen und abklären, ob Wohnen und Gewerbe nebeneinander entwickelt werden können. Lärmimmisssionen werden dabei beispielsweise geprüft, die von vorhandenem Gewerbe ausgehen kann. Das sei so getan worden, so Roßmann.
Dann aber habe sich ein Nachbar gemeldet, der in unmittelbarer Nähe ein Gewerbe habe. Das war im Dezember. Bisher sei aber keine Betriebserlaubnis vorgelegt worden, die darüber Auskunft gibt, um was für ein Betrieb es sich handelt. "Wir haben diesbezüglich Kontakt mit dem Landesamt für Umwelt aufgenommen. Da Wohnbebauung, auch der schon gegebenen, ein höherer Schutzbedarf obliegt, dürfte sich der Betrieb nicht auf die Einrichtung einer Kita auswirken“, meint der Planer. Dennoch drehen sich Planer, Investor, mögliche Träger der Einrichtung sowie der Landkreis, der die Plätze der Kita bereits im Kitabedarfsplan des Havellands eingeschrieben hat, und die Stadt Rathenow im Kreis. Am 3. März (17.15 Uhr in Raum E08, Rathaus) soll daher noch einmal Klarheit geschaffen werden. Planer und Investor stellen ihr Projekt im Bauausschuss den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung noch einmal vor.
„Für 70 Kinder soll die Kita ausgelegt sein“, sagt Jana Kutschan. Die Pädagogin leitet in Rathenow-West das Zwergenland. „Wir haben 40 Voranmeldungen“, so Kutschan, die hofft, dass das Haus im Hasenweg noch in diesem Jahr mit Kinderlachen gefüllt werden kann.