Ein Unbekannter drohte mit der Zündung eines Sprengsatzes. Gegen 5.45 Uhr fand eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung eine entsprechende schriftliche Nachricht im Rathaus-Briefkasten in der Berliner Straße. Die Drohung löste einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Zwei Spürhunde kamen bei der Suche nach Sprengstoff im Rathaus zum Einsatz.

Bereits die dritte Bombendrohung

Die Einsatzkräfte haben die Suche gegen 11.30 Uhr beendet. Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden. Die Berliner Straße, die seit dem Morgen zwischen Friedrich-Engels- und Gothestraße gesperrt war, ist nun wieder frei für den Verkehr. Indessen bleibt das Rathaus am Mittwoch weiter geschlossen.
Es war nicht die erste schriftliche Drohung, die im Briefkasten des Rathenower Rathauses lag. Die Einsatzkräfte verfügen schon über gewisse Routine. Bereits am 16. Juli 2019 und am 30. Oktober 2020 war damit gedroht worden, einen Sprengsatz im Rathaus zu zünden. Auch damals kam es zu mehrstündigen Einsätzen, zu Evakuierungen und zur Sperrung der Berliner Straße im Bereich zwischen Friedrich-Engels- und Goethestraße.