Regionalliga Nordost 2020/2021
: Ingo Kahlisch vom FSV Optik Rathenow: „Wir werden alles reinhauen!“

Der FSV Optik Rathenow startet an diesem Samstag mit einem Heimspiel in die Regionalliga-Saison 2020/2021. Trainer Ingo Kahlisch verspricht: „Wir werden alles reinhauen!“
Von
Detlef Nießner
Rathenow
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  • Am Samstag um 13.30 Uhr wird das Spiel in Rathenow angepfiffen.

    Am Samstag um 13.30 Uhr wird das Spiel in Rathenow angepfiffen.

    Roesenberger
  • Auf dem Mannschaftsfoto zu sehen sind: (hintere Reihe v.li.) Vassilios Polichronakis, Caner Özcin, Michael Gorbunow, Yavuz Aydogdu, Glodi Zingu, Benjamin Wilcke, Emre Turan; (mittlere Reihe v.li.) Co-Trainer Marcel Subke, Trainer Ingo Kahlisch, Kevin Adewumi, Salif Dramé, Gojko Karupovic, Leon Hellwig, Marc Langner, Physiotherapeut Robert Berlin; (vordere Reihe v.li.)  Danilo Martschinkowski, Lucas Will, Nicola Köhler, Lucas Hiemann, Direnc Güven, Jonathan Muiomo, Robin Techie-Menson, Dokugan Sen. Auf dem Foto fehlt Kapitän Jerome Leroy.

    Auf dem Mannschaftsfoto zu sehen sind: (hintere Reihe v.li.) Vassilios Polichronakis, Caner Özcin, Michael Gorbunow, Yavuz Aydogdu, Glodi Zingu, Benjamin Wilcke, Emre Turan; (mittlere Reihe v.li.) Co-Trainer Marcel Subke, Trainer Ingo Kahlisch, Kevin Adewumi, Salif Dramé, Gojko Karupovic, Leon Hellwig, Marc Langner, Physiotherapeut Robert Berlin; (vordere Reihe v.li.)  Danilo Martschinkowski, Lucas Will, Nicola Köhler, Lucas Hiemann, Direnc Güven, Jonathan Muiomo, Robin Techie-Menson, Dokugan Sen. Auf dem Foto fehlt Kapitän Jerome Leroy.

    Nico Roesenberger
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Trainer Ingo Kahlisch äußerte am Mittwoch: „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Wir wissen, dass es eine hammerharte Saison wird, aber wir werden alles reinhauen!“ Kahlischs Regionalliga-Kader umfasst 21 Spieler, von denen aktuell 17 zur Verfügung stehen. Durchaus möglich, dass beim Saisonstart 16 tatsächlich zum Einsatz kommen. Denn ab sofort können fünf statt wie bisher drei Auswechslungen vorgenommen werden.

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat das ins nun geltende Regelwerk für den Spielbetrieb geschrieben. Hintergrund ist einerseits die kürzere Erholungs- und Vorbereitungszeit, mit der die Mannschaften in die neue Spielzeit starten. Auf der anderen Seite sollen die Aktiven angesichts des dicht gedrängten Terminkalenders physisch entlastet werden.

Für die fünf Wechsel können weiterhin aber nur drei Spielunterbrechungen genutzt werden. Davon ausgenommen sind Auswechslungen, die in der Halbzeitpause getätigt werden. Weitere ganz wesentliche Regeln für den Fußball in Corona-Zeiten lauten: Spucken, Rudelbildung und Abklatschen verboten! Alle am vorigen Montag veröffentlichten Beschlüsse sind auf www.nofv-online.de nachzulesen.

Indessen erläutert der Rathenower Regionalligist auf seiner Website das am Vogelgesang geltende Hygienekonzept für  die Zuschauer. Wer ins Stadion will, muss Mund-Nasen-Schutz mitbringen, der im Eingangsbereich sowie überall dort zu tragen ist, wo sich noch Warteschlangen bilden können, so etwa am Bier- und am Grillstand. Auf der Tribüne bleibt jeder zweite Sitzplatz frei, in den Stehplatzbereichen müssen die Besucher Abstände von 1,5 Metern zueinander einhalten.

„Wir appellieren an jeden Einzelnen, diese Regelungen einzuhalten, um so für die eigene Gesundheit und für den Verein alles zu geben!“, heißt es wörtlich auf www.fsv-optik.de.

Auf der Vereinsseite im Internet wird freilich auch der Kader vorgestellt. 21 Porträtfotos zeigen die Spieler, ihre Positionen, ihr Alter und die Zahl der bisherigen Pflichtspiele für den FSV Optik Rathenow. Das Durchschnittsalter beträgt aktuell 23,95 Jahre. Einer der Routiniers ist der 30-jährige Kapitän Jerome Leroy, der es auf insgesamt 371 Einsätze bringt. Er gehört zu denjenigen, die zum Saisonstart definitiv nicht auflaufen werden. Leroy laboriert an einem  Mittelfußbruch, den er Ende Juli in einem Testspiel erlitten hat.

Mit dem ZFC Meuselwitz aus Thüringen gastiert ein etablierter Verein der Regionalliga Nordost in Rathenow - mal bis kurz vor Schluss im Abstiegskampf, aber seit einigen Jahren im gesicherten Mittelfeld. FSV-Trainer Ingo Kahlisch spricht beim Gegner voll Hochachtung von einem der am besten geführten Vereine der gesamten Liga.

Nach vielen Jahren an der Seitenlinie des ZFC nahm Coach Heiko Weber nach dem Saisonabbruch seinen Hut. Neuer Trainer der Meuselwitzer ist Koray Gökkurt. Er sieht sein Team taktisch, physisch und mental gewappnet. „Wir werden uns Rathenow mit allem, was wir haben, stellen.“