Der Ort des Geschehens ist leicht gefunden.  Kuhn bietet eine Wegbeschreibung: "Dicht bei dem Dorfe Tremmen, wenn man von da nach Etzin geht, liegt zur Linken des Weges eine Anhöhe..." Diese wird noch heute Thyrowberg genannt. Bewohner der Region um Brandenburg an der Havel fahren womöglich regelmäßig nur vorbei, wenn sie auf dem Weg zum B5-Outletcenter sind. Wer Fernblick ins Havelland genießen will, sollte auf den Hügel wandern, der sozusagen einladend ist. Denn eine Knorpelschänke und Infotafeln erwarten den Besucher.
Der Blick wandert von dort oben auch nach Tremmen, zu  jenem Dorf mit dem sonderbaren Zwiebelturm-Doppel an der Kirche. Tremmen, in der Ortsmitte befindet sich ein Dorfmuseum, wurde 1161 erstmals urkundlich erwähnt, gleichsam mit Orten wie Garlitz, Mützlitz und Buckow. Auch Thure bzw. Thüre taucht in dem bischöflichen Schriftstück auf. Das Dorf versank sicher nicht, sondern es fiel wüst im frühen 14. Jahrhundert. Ein Sohn des Ortes hieß nachweislich Peter. Dieser Mann war Geistlicher und machte Karriere im Dom zu Brandenburg. Der Epitaph des 1282 gestorbenen Peter von Thure ist die älteste erhaltene Grabplatte im Dom.
Indes halten auch Windräder am Thyrowberg etwas Regionalgeschichte bereit. Handelt es sich doch um die ersten  im Landkreis Havelland installierten Anlagen. Bekanntlich gibt es heute etwa 200 in der Gegend zwischen Nauen und Ketzin/Havel.