Vida heißt Leben, das lebendige der Tänze Lateinamerikas habe der Choreograph, Tänzer und Multiinstrumentalist Pereyra in einem ausdrucksstarken Werk zusammengebracht, heißt in der Ankündigung der Veranstaltung. Nach der Weltpremiere in Wien im Oktober haben die Havelländer schon im November die Möglichkeit, der Tristes des grauen Herbstes zu entgehen und sich von Musik und Tanz nach Argentinien entführen zu lassen. Die Tänzer bringen den echten Tango Argentino auf die Bühne. Dabei zeige Pereyra erstmals den Music Hall Argentino - "diese markante Epoche der kraftvollen 70er Jahre, die später die Welt eroberte", ist auf der Internetseite www.vida.show/de nachzulesen.
In der neuen Show stellt Luis Pereyra musikalische Höhepunkte wie Säulen auf die Bühne, kreiert originale und einzigartige tänzerische Interpretation, in denen populäre erfolgreiche, aber längst vergessene archaische Formen wieder auferstehen. Alle Szenen dieser Universen sind zauberhaft kostümiert von einer Kreativen ihres Fachs - Nicole Nau persönlich betreut das Kostümdesign, heißt es von den Veranstaltern.
Neben dem Tango erleben die Zuschauer die "Rhythmen der Pampa" mit seiner Milonga Surena schwarz-afrikanischer Herkunft, indianische Tänze, die Chacarera aus der Provinz Santiago zeigt hemmungslose Freude und die Zamba, den sinnlichsten aller argentinischen Tänze.
Luis Pereyra bleibe mit seiner neuen Show der originalen lokalen Kultur seines Landes treu. Das mag daran liegen, dass er "seit fast 50 Jahren auf der Bühne steht und die Wurzeln seiner Kultur kennt wie kein anderer", begründen die Veranstalter die Kontinuität. Als Mitglied der Show "Tango Argentino" seit zehn Jahren erhielt er den "Tony Award".
Karten für die Tanz-Show sind an der Theaterkasse des Kulturzentrums, 03385/519051, und online über eventim.de erhältlich.