Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Freitag, 5. November 2021, auf 169,9 (am Vortag 154,5). Erheblich höher liegt der Wert im Norden von Sachsen-Anhalt. Aus dem Landkreis Salzwedel wird eine Inzidenz von 419,7 gemeldet (am Donnerstag 388,2). Das ist auch heute der mit Abstand höchste Wert in Sachsen-Anhalt.

Saalekreis jetzt bei 232,8, Dessau-Roßlau meldet Inzidenz von 215,5

Ferner liegen die Landkreise Anhalt-Bitterfeld (201,6), Wittenberg (178,0), Mansfeld-Südharz (183,3), Burgenlandkreis (212,8), Salzlandkreis (188,3), Saalekreis (232,8) sowie die Stadt Dessau-Roßlau (215,5) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 70,4 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an. Dort lag der Wert am Donnerstag bei 75,6.

Auch Jerichower Land und Stendal mit steigenden Werten

Im Jerichower Land belief sich die Inzidenz am Vortag auf 149,9. Sie stieg auf aktuell 165,5. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal stieg der Wert binnen eines Tages von 90,5 auf 100,5. Weiterhin ist in Stendal kein Intensivbett durch einen Corona-Patienten belegt. 

In Halle (Saale) sind 13 Intensivbetten durch Covid-Patienten belegt

In den anderen Stadt- und Landkreisen sind es zwischen ein und 13 Patienten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Die höchste Zahl wird für Halle (Saale) vermeldet. Im Jerichower Land ist es aktuell, Stand: 7.15 Uhr, ein Covid-19-Patient. Für Salzwedel wird ebenso ein Patient gemeldet,  für den Landkreis Börde zwei.
Täglich mehrfach aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Im gesamten Bundesland sind momentan 8,0 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Ein Tag zuvor waren es 7,6 Prozent.
Informationen zu Corona und den Folgen in Deutschland, Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.