Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Mittwoch, 10. November 2021, auf 232,1 (am Vortag 213,7). Um fast das Doppelte höher liegt der Wert im Norden von Sachsen-Anhalt. Aus dem Landkreis Salzwedel wird eine Inzidenz von 434,2 gemeldet. Das ist der mit Abstand höchste Wert in Sachsen-Anhalt. Allerdings ist die Inzidenz in Salzwedel binnen eines Tages gesunken. Am Dienstag lag sie dort bei 460,8.

Auch Burgenlandkreis, Saalekreis und Dessau-Roßlau über Bundesdurchschnitt

Ferner liegen der Burgenlandkreis (288,9) und der Saalekreis (280,2) sowie die Stadt Dessau-Roßlau (249,5) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 99,7 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an. Dort lag der Wert am Dienstag bei 72,1.

Gesunkene Werte in Stendal und im Jerichower Land

Im Jerichower Land belief sich die Inzidenz am Vortag auf 176,7. Sie sank auf aktuell 170,0. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal sank der Wert binnen eines Tages von 145,7 auf 128,5. Weiterhin ist in Stendal kein Intensivbett durch einen Corona-Patienten belegt. Das ist auch im Landkreis Börde der Fall.

In Halle (Saale) müssen 17 Covid-Patienten intensivmedizinisch versorgt werden

In den anderen Stadt- und Landkreisen sind es zwischen ein und 17 Patienten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Die höchste Zahl wird für Halle (Saale) vermeldet. Im Jerichower Land sind es aktuell, Stand: 7.15 Uhr, vier Covid-19-Patienten. Für Salzwedel werden zwei Patienten vermeldet.
Täglich mehrfach aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Im gesamten Bundesland sind momentan 9,1 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Am frühen Dienstag waren es 7,7 Prozent.
Informationen zu Corona und den Folgen in Deutschland, Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.