Waldweihnacht in Rathenow: Besondere Atmosphäre des Stadtforstes gelobt
„Die Waldweihnacht fing vor Jahren klein an, hat sich entwickelt und zieht mit seinem besonderen Ambiente mittlerweile auch Gäste von weiter her an“, so Goldau–Thierbach. An beiden Tagen begrüßte der Weihnachtsmann kleine Besucher, für die er Süßigkeiten in seinem schweren Sack hatte, oder schmückte mit ihnen einen kleinen Weihnachtsbaum. Auch Linus und sein jüngerer Bruder Thio aus Christdorf bei Wittstock überraschte der Weihnachtsmann. „Wir kommen bereits zum dritten Mal zur Waldweihnacht nach Rathenow“, erzählte Mama Ria Herzog. „Weihnachtsmärkte gibt es viele, aber die Waldweihnacht hier mitten im Wald ist etwas Besonderes. Ein kleiner romantischer Weihnachtsmarkt.“
Viele Besucher zog es in den Stadtforst bei milden, teils regnerischem Wetter. Sie fanden 18 Hütten, vermietet vom Tourismusverein, und zehn weitere verschiedene Anbieter vor. Erstmals waren Gabriele Feiler aus Spaatz und ihre Freundin Marina Drietchen aus Rhinow auf dem Markt vertreten. Sie boten selbst gefertigte Schals, Mützen, Blusen, Dekokissen und Fensterschmuck an. „Schon in den letzten Schuljahren habe ich mit dem Drechseln begonnen“, erzählte der Rathenower Johannes Weisner, der Weihnachtsschmuck anbot. „Nachdem ich mir 2008 eine große Drechselbank kaufte, stehe ich seit 2011 auf Märkten.“
Nach vielen Jahren Pause waren auch die Rathenower Werkstätten mit ihren Holzwaren wieder vertreten. Die Bürgel–Schule war diesmal mit zwei Hütten dabei, und nach Premiere im letzten Jahr war auch das Jahn–Gymnasium wieder mit einem Stand vertreten. Dessen älteste Schüler verkauften Kuchen, Stollen, Punsch, Eierlikör und Crepés, alles selbst gemacht, und sammelten dabei Geld für den Abi–Ball 2020.
Obgleich die Waldweihnacht beendet ist, können im Stadtforst noch Weihnachtsbäume erworben werden. Am 18.,19. und 23. Dezember von 10.00 bis 16.00 Uhr sowie am 20. Dezember von 10.00 bis 12.00 Uhr.


