A11 bei Warnitz: Stau zu Urlaubsbeginn – lange Wartezeit auf Autobahn zur Ostsee

Der Horror auf dem Weg in den Urlaub: Eine Autobahn voller Autos und die Aussicht, noch stundenlang im Stau zu stehen. So geschehen am Sonnabend auf der A11 bei Warnitz (Symbolbild).
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- A11 bei Warnitz: 15 km Stau und bis zu 4 Stunden Wartezeit zu Ferienbeginn.
- Auffahrunfall mit 3 Pkw führte zu 2 Stunden Sperrung – eine Person leicht verletzt.
- Rettungshubschrauber im Einsatz, ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
- Polizei leitete Verkehr bei Joachimsthal auf Nebenstraßen um.
- 14 Bundesländer in Ferien – Experten hatten größtes Stauwochenende des Jahres prognostiziert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sommer, Sonne, Ostseeflair? Die Urlaubszeit begann an diesem Wochenende für tausende Reisende mit erheblichen Wartezeiten bei der Anreise. 15 Kilometer Rückstau und bis zu vier Stunden Wartezeit bestimmten am Sonnabend allein für die A11 die Bilanz der Autobahnpolizei in Frankfurt (Oder).
Ohnehin lief der für die Urlaubszeit typische Anreiseverkehr auf der A11 im Bereich Uckermark schon ab dem Morgen stockend. Immer wieder bildeten sich Staus, die Fahrzeuge kamen zwangsläufig zum Stehen.
Drei Fahrzeuge bei einem Auffahrunfall beteiligt
Bei einem dieser Stopps ereignete sich gegen 11.50 Uhr in Höhe Warnitz ein Auffahrunfall, an dem laut Polizei drei Pkw beteiligt waren. Ein Fahrzeug musste hinterher abgeschleppt werden, das führte zu weiteren Verzögerungen.
Laut Polizei erlitt beim Zusammenstoss eine Person leichte Verletzungen, deshalb wurde ein Rettungshubschrauber zum Transport in ein Krankenhaus eingesetzt. „Wir reden über zwei Stunden Sperrung der Richtungsfahrbahn nach Norden“, bestätigt am Sonntag Frank Schulze, Dienstgruppenleiter im Polizeipräsidium Ost in Frankfurt (Oder).
Die Folgen: Wer irgendwie noch abfahren konnte, durfte sich glücklich schätzen. Denn der Stau erreichte insgesamt eine Länge von 15 Kilometern. Bis dieser Stau sich langsam auflöste, sollten vier Stunden Wartezeit vergehen. Glück im Unglück: Die Temperaturen hielten sich in Grenzen.
Schon vor dem Wochenende hatten Verkehrsexperten das größte Stauwochenende des Jahres vorausgesagt. Mit Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein befinden sich nun 14 Bundesländer in den Sommerferien.
In der Auflistung der am meisten gefährdeten Strecken findet sich auch die A11 von Berlin bis zum Dreieck Uckermark. Ab dort führt die A20 in Richtung Ostsee weiter.
Wie Schulze weiter sagte, leitete die Polizei den Verkehr an der Autobahnabfahrt Joachimsthal auf Landes- und Bundesstraßen ab, um die Situation auf der A11 nicht weiter zu verschärfen.
Auch am Sonntag gestaltete sich der Verkehr schwierig, wobei sich die Probleme vom Samstag bis Sonntagnachmittag nicht wiederholten.


