„Anders als gedacht und das Beste draus gemacht!“ lautete im Corona-Jahr 2020 das Motto der Flussbadestelle Schwedt. So manche kulturelle und sportliche Veranstaltung musste wegen der Pandemie abgesagt werden. Zur Saisoneröffnung im Juni gab es behördliche Auflagen: Nur 50 Badegäste durften sich in die Fluten stürzen. Doch die ganze Saison über war die Badestelle gut besucht.
Der Verein Flussbadestelle als Betreiber des Wasserparadieses achtete auf die Hygieneregeln. Die Gäste zeigten Verständnis.

Mike Bischoff badet zu Silvester

Prominentes Mitglied der Vereins ist der Schwedter SPD-Landtagsabgeordnete Mike Bischoff. Er hatte kurz vor dem Jahreswechsel noch einen Sprung ins eiskalte Wasser gewagt – mit viel Prusten.
Für Durchtrainierte ist fast durchgängig Saison an der Badestelle. „Es macht uns sehr zufrieden, dass unser Projekt so toll von den jungen Familien, aber auch von der älteren Generation angenommen wird“, heißt es dazu aus dem Vereinsvorstand. 2020 ist die Zusammenarbeit mit dem Seesportclub Schwedt zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit ausgebaut worden.
In der zurückliegenden Badesaison war zeitweilig die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) vor Ort. Sie bot unter anderem ein Seminar zum Thema „Sicheres Baden für Kinder und Erwachsene“ an.

Verein plant für das neue Jahr

2021 soll es weitergehen mit dem Baden am alten Oderarm. Der Vereinsvorstand hat bereits sportliche und kulturelle Pläne geschmiedet und hofft, dass die Pandemie sie nicht durchkreuzt.