Betrug in Schwedt
: Mann wird Opfer von Trickbetrügern – vierstelliger Betrag weg

Ein Rentner aus Schwedt wird Opfer eines Trickbetrugs am Telefon. Dabei wurde der 84-Jährige um einen großen Geldbetrag gebracht. Wie kam es dazu?
Von
Luise Mösle
Schwedt
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Telefonbetrug: ARCHIV - 10.03.2021, Nordrhein-Westfalen, Essen: Eine ältere Dame nimmt in ihrer Wohnung ein Telefongespräch an. Immer wieder gelingt es falschen Polizeibeamten, Menschen dazu zu bringen, ihnen Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. (zu dpa: «Telefonbetrüger bringen Seniorin um Goldbarren und Bargeld») Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Mann aus Schwedt wird Opfer eines Trickbetrugs am Telefon. Die Polizei warnt die Bevölkerung vor Betrugsanrufen.

Roland Weihrauch/dpa
  • 84-Jähriger aus Schwedt wird Opfer eines Telefonbetrugs – vierstelliger Betrag überwiesen.
  • Betrüger gab sich als Bankmitarbeiter aus und forderte Überweisung auf angeblich sicheres Konto.
  • Polizei warnt: Betrüger setzen Opfer am Telefon unter Druck, um schnelle Reaktionen zu erzwingen.
  • Tipp: Keine Überweisungen ohne Prüfung, Gespräch beenden und Hilfe hinzuziehen.
  • Ermittlungen laufen – aktuell keine Verdächtigen im Betrugsfall in Schwedt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am 21. Juli 2025 erhält ein Mann aus Schwedt einen Anruf von einem Mitarbeiter der Sicherheits- und Betrugsabteilung seiner Bank: Unbekannte haben auf sein Konto zugegriffen. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Ein vierstelliger Betrag muss zur Sicherheit auf ein anderes Konto überwiesen werden. Der Mann aus Schwedt handelt, überweist schnell das Geld.

Nur: Der Anruf stellt sich als Fake heraus. Der Sicherheitsmitarbeiter der Bank ist ein Trickbetrüger, das angeblich sichere Konto, auf welches der 84-Jährige aus Schwedt sein Geld überwiesen hat, gehört nicht seiner Bank. Das Geld ist weg.

Polizei in Schwedt warnt vor Betrug – so kann man sich schützen

„Solche und andere Betrugsdelikte beschäftigen die Polizei tagtäglich“, bestätigt Roland Kamenz, Sprecher der Polizeidirektion Ost. Egal ob der klassische Enkeltrick, Schockanruf oder eben der Bankanruf, wie ihn der 84-Jährige aus Schwedt erlebt, eine Sache haben die Betrugsmaschen gemeinsam: Immer werden die Angerufenen unter Druck gesetzt. „Immer wird eine Situation vorgegaukelt, die zum schnelle Handeln drängen soll“, erklärt Kamenz.

In so einer Stresssituation, ist niemand davor gefeit, eine falsche Entscheidung zu treffen. Denn es ist genau die akute Überforderung am Telefon, welche die Betrüger ausnutzen. „Am Telefon kann jeder alles erzählen“, warnt Kamenz, „Informationen kaum nachprüfbar.“

Der Polizeisprecher rät deshalb: „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzten, versuchen Sie aus der Situation am Telefon herauszukommen, prüfen Sie die Informationen und ziehen Sie jemanden zur Hilfe hinzu.“ In dem aktuellen Betrugsfall in Schwedt hat die Polizei aktuell noch keinen Tatverdächtigen im Blick. Die Ermittlungen zu der Betrugstat dauern an.