Bombe in Prenzlau
: Entschärfung gelungen – Anwohner kehren zurück

UPDATE 13.18 Uhr: Eine 100 Kilogramm schwere Bombe ist auf einer Baustelle in Prenzlau gefunden worden. Hunderte Menschen müssten während der Entschärfung evakuiert werden.
Von
dpa
Prenzlau
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Evakuierung nach erneutem Bombenverdacht in Osnabrück: 16.02.2025, Niedersachsen, Osnabrück: Blick auf ein Verkehrsschild «Bombenräumung». Nach einem erneutem Bombenverdacht im Lokviertel in Osnabrück, müssen 11.800 Menschen innerhalb eines Evakuierungsradius von einem Kilometer ihre Wohnungen verlassen. Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf einer Baustelle in Prenzlau ist eine 100-Kilo-Bombe gefunden worden. Hunderte Menschen müssen während der Entschärfung evakuiert werden. (Symbolbild).

Friso Gentsch/dpa
  • Eine 100-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in Prenzlau gefunden.
  • Die Evakuierung von Hunderten Menschen beginnt um 8 Uhr.
  • Die Entschärfung ist für 12 Uhr am Donnerstag, 27. März, geplant.
  • Ein 500-Meter-Sperrkreis betrifft eine Grundschule, das Bürgerhaus und Teile des Stadtparks.
  • Bahn und Kreisverwaltung im Sperrkreis, Betrieb eingestellt von 11 bis 15 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wegen einer Bombenentschärfung müssen mehrere Hundert Menschen am Donnerstag (27. März) ihre Wohnungen in Prenzlau, im Landkreis Uckermark verlassen. Bei Bauarbeiten wurde eine 100 Kilogramm schwere Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, wie die Stadt Prenzlau mitteilte. Fachleute sollen sie am Donnerstagmittag entschärfen.

Etwa 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner in dem 500-Meter-Sperrkreis müssen am Morgen ihre Wohnungen verlassen. Betroffen ist laut Stadt auch eine Grundschule, das Bürgerhaus und Teile des Stadtparks. Schüler und Anwohner kommen in einer Halle unter, wie es hieß.

Bombe in Prenzlau – Evakuierung läuft

Wegen der Entschärfung einer 100 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe in Prenzlau (Landkreis Uckermark) haben Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen mit der Evakuierung der umliegenden Häuser begonnen. Es wurde ein 500-Meter-Sperrkreis eingerichtet, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Die Bombe soll gegen 12 Uhr entschärft werden.

Es sei nicht klar, wie lange die Arbeiten dauerten, sagte der zweite Beigeordnete der Stadt Prenzlau Andreas Heinrich. Die Entschärfung könne eine halbe Stunde, aber auch mehrere Stunden dauern. Anwohnerinnen und Anwohner können vorübergehend in der Uckerseehalle unterkommen.

Züge zwischen Stralsund und Berlin werden umgeleitet

Zur Sicherheit leitet die Deutsche Bahn Züge zwischen Stralsund und Berlin ab 11 Uhr um. Die Züge verspäten sich demnach um eine halbe Stunde. Mehrere Halte entfallen. Auch die Regionalbahnen zwischen Angermünde und Pasewalk fallen nach Angaben der Deutschen Bahn zwischen 9 Uhr und etwa 16.30 Uhr aus. Es gibt Ersatzverkehr.

Bombenentschärfung: Der Sperrkreis in Prenzlau

Die 100-Kilogramm-Splitterbombe aus sowjetischer Produktion aus dem Zweiten Weltkrieg, wurde auf der Baustelle für das künftige Hospiz Karl-Marx-Straße / Ecke Rudolf-Breitscheid-Straße gefunden. Es wird ein 500-Meter-Sperrkreis eingerichtet, um durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bombe zu entschärfen.

Der Sperrkreis in Prenzlau, der aufgrund eines Bombenfundes eingerichtet wird, umfasst folgende Bereiche:

  • Karl-Marx-Straße / Ecke Rudolf-Breitscheid-Straße (Fundort der Bombe)
  • Bürgerhaus am Georg-Dreke-Ring
  • Eigenheime am Georg-Dreke-Ring
  • Grabowstraße von der Kreuzung Schwedter Straße bis zum Ärztehaus (Ärztehaus selbst nicht betroffen)
  • Teile des Stadtparks
  • Karl-Marx-Straße
  • Rudolf-Breitscheid-Straße
  • Richtstraße
  • Ahornweg
  • Fußweg Süßer Grund

Bombenentschärfung in Prenzlau gelungen

Am Donnerstagmittag wurde die Bombe entschärft. Die 1.000 Anwohner im Sperrkreis konnten in ihre Häuser zurückkehren, wie der zweite Beigeordnete der Stadt Prenzlau Andreas Heinrich mitteilte. Die Entschärfung sei problemlos verlaufen.

Zur Sicherheit leitete die Deutsche Bahn Züge zwischen Stralsund und Berlin ab 11.00 Uhr um. Die Züge verspäteten sich demnach um eine halbe Stunde. Mehrere Halte entfielen. Auch die Regionalbahnen zwischen Angermünde und Pasewalk fielen nach Angaben der Deutschen Bahn zwischen 9.00 Uhr und etwa 16.30 Uhr aus.