Auf um die 50.0000 Euro schätzen die Landwirte der Criewener Milch-Agrargesellschaft den Schaden, der dem Betrieb am Donnerstag durch ein Feuer entstanden ist. Im Nationalpark Unteres Odertal war die Heuernte gegen Mittag im Gange, als der Fahrer des Traktors die Flammen aus der Heuballenpresse schlagen sah. Geistesgegenwärtig koppelte er den Traktor noch ab und verhinderte dadurch ein weiteres Übergreifen der Flammen. Der eigene Versuch, das Feuer zu löschen, schlug fehl. Es blieb nur die Alarmierung der Feuerwehr.
Dank eines Einweisers im Ort konnten die Rettungskräfte den Brandort in der Nähe des Oderdeiches schnell ansteuern. Die hauptamtliche Feuerwehr aus Schwedt begann zusammen mit den parallel eingetroffenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Criewen den Löschangriff.
Die Heuballen brannten ebefalls, Glutnester im Inneren flammten immer wieder auf.
Die Heuballen brannten ebefalls, Glutnester im Inneren flammten immer wieder auf.
© Foto: Oliver Voigt

Heuballenpresse brannte völlig aus

Die Heuballenpresse war jedoch nicht mehr retten und brannte vollständig aus. Zwei vorher noch ausgeworfene Heuballen brannten ebenfalls und mussten wegen immer wieder aufflammender Glutnester mehrmals gelöscht werden.
Der trockene Boden fing ebenfalsl Feuer und musste gelöscht werden.
Der trockene Boden fing ebenfalsl Feuer und musste gelöscht werden.
© Foto: Oliver Voigt
Weiträumig wässerten die Einsatzkräfte auch den trockenen Boden und um ein erneutes Aufflammen und Ausbreiten zu verhindern.