Ferien in Brandenburg: Besuch im Wilden Westen – Spaß für die ganze Familie

Rauchende Colts zur Mittagszeit in der Mainstreet: Die Stuntshows im El Dorado bei Templin sind echte Publikumsmagneten und bringen den Besuchern den Wilden Westen ganz nahe.
Oliver VoigtNur zwei Stunden Autofahrt von Berlin entfernt, bietet das El Dorado Templin eine Vielzahl spannender Aktivitäten und Attraktionen für die ganze Familie. In einer Westernstadt können Kinder ihren Mut beim Axt-Werfen beweisen, in Pferdekutschen fahren und Bullen reiten.
Auch die Suche nach „echtem“ Gold steht auf dem Programm, bei der sie in die Fußstapfen der Goldgräber treten und gemeinsam mit ihren Eltern den Nervenkitzel erleben können, wenn sie auf Schätze stoßen.
Wer hat nicht als Kind Cowboy und Indianer gespielt? Doch darf man das heute überhaupt noch? Indianer als Leinwand- und Kinderbuchhelden durchleben harte Zeiten. Der Vorwurf steht im Raum, dass die Darstellung der Ureinwohner und deren Leben falsch sei. Die Kolonialzeit in den Filmen und Büchern würde verharmlost dargestellt, von rassistischen Stereotypen ist die Rede.
El Dorado Templin: Abenteuer und wagemutige Schießereien
Dennoch bleiben sie beliebt und lassen in der Realität wieder Kindheitserinnerungen wach werden. So wie in einer Westernstadt. Seit 2006 darf im El Dorado Templin das alte Kinderspiel neu erlebt werden. Besucher dürfen sich auch in den Sommerferien auf spannende Abenteuer und wagemutige Schießereien freuen.
Ohne Risiko, natürlich nur nachstellt von einer professionellen Stuntcrew. „Wir möchten unseren Gästen ein Flair bieten, wie es im Wilden Westen gang und gäbe war. Schon mit den ersten Schritten nach Betreten der Westernstadt gehen unsere Besucher auf eine Zeitreise in die Welt des Wilden Westens“, sagt Bianca Friedenberger von der Marketingabteilung.
Die indianische Kultur ist ein fester Bestandteil des Wilden Westens, fremd, mystisch und doch so lebendig. Echte Crow-Indianer, wie Kendal Grand Old Elk und seine Frau Maria vom Stamm der Apsaalooke aus Montana, teilen im Eldorado die indianische Kultur und insbesondere die Apsaalooke-Kultur gleich in vielerlei Hinsicht: durch Gesangs- und Tanzdarbietungen sowie Konferenzen und Demonstrationen kultureller Künste, dargeboten in wunderbarer authentischer Kleidung.

Echte Indianer vom Stamm der Apsaalooke aus Montana gewähren reale Einblicke in ihre Kultur.
Marharyta VasylenkoUnd was wäre eine Westernstadt ohne Shows, bei der es richtig zur Sache geht? Zur Mittagszeit in der Mainstreet geben die Jacksons in „Heat, der große Bankraub“ alles, um an das Gold in der Bank zu gelangen.
Die Mitglieder der Stuntcrew Babelsberg lassen die unterschiedlichsten Elemente wie Kutsche, Pferde, Special Effects und viele überraschende Elemente zum Einsatz kommen, die diese Actionshow zu etwas Besonderem machen. Und natürlich in beeindruckender Weise sich selbst.
Es gibt verschiedene Shows über den Tag verteilt. Die Zeiten können variieren, darum werden Besucher gebeten, auf die Lautsprechenansagen zu achten.

Kleine und große Goldsucher bevölkern die zwei kleinen Teiche, das Wasser bietet zudem eine erfrischende Abkühlung.
Oliver VoigtMitmachen, sich selbst als Westernheld geben, das ist der Wunsch vieler Besucher. Wer dem Goldrausch verfallen ist, bekommt zum Preis von einem Eldorado-Dollar Zugang ins Goldgräber-Camp. Hier stehen den kleinen und großen Besuchern zwei Teiche und lange Goldschürfrinnen zur Verfügung, auf dessen Grund Gold und Edelsteine auf sie warten.

Die siebenjährige Lotta aus Weimar versucht sich beim Bullenreiten. Urlaub in der Westernstadt findet sie cool.
Oliver VoigtAxt- und Lassowerfen, Bogenschießen und Bullenreiten sind genauso beliebt. Die Mitarbeiter des Eldorado-Templin erweisen sich als geduldige Trainer und geben die besten Tipps, damit die noch unbekannte Herausforderung gemeistert werden kann. Mandy und Tara im historischen Photostudio garantieren das ganz persönliche und besondere Erinnerungsfoto.
Mit dem passenden Outfit zum Westernhelden verwandelt
Für die Ladys, frivol mit Korsette oder elegant mit Reifrock und passenden Accessoires, für die Herren als Gentleman oder Cowboy mit Winchester oder Colt. Ganze Schulklassen sogar nutzen die einmalige Möglichkeit, für die gemeinsame Erinnerung an den Besuch der Westernstadt in den Ferien.

Mandy und Tara vom Photostudio haben wieder ganze Arbeit geleistet und das Besucherpaar stilecht in Westernhelden verwandelt.
Oliver VoigtAuthentizität ist den Betreibern von El Dorado Templin wichtig
„In unserer Westernstadt ist alles so authentisch wie möglich. Aktuell wird auch unsere Postkutsche restauriert, weshalb Besucher derzeit für eine Fahrt über das Areal auf den Planwagen ausweichen müssen“, so Bianca Friedenberger. Doch auch zu Fuß lasse sich die Westernstadt hervorragend erkunden.
Wem es noch an authentischer Kleidung wie Cowboy-Hut, Halstuch und Revolvergurt fehlt, wird sicher im Store fündig. Gerade Besucher, die zu einem mehrtägigen Aufenthalt kommen, lassen sich so meist leicht identifizieren. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es genug.
Vom Doppelzimmer im Westernhotel im historischen Design, der familientauglichen Kutscher-Residenz oder den 11 Ranchhäusern für 4 – 6 Personen und einem behindertengerechtes Ranchhaus für 2 Personen bis hin zum Fort, dass sich bestens für Gruppen und Schulklassen zum Übernachten eignet, gibt es vielfältige Möglichkeiten.

Mit Spannung erwarten die Kinder in der Concert & Dance Hall den Auftritt der Crow-Indianer.
Oliver VoigtWährend an der Eintrittskasse, in den Stores und den gastronomischen Einrichtungen in Euro bezahlt werden kann, werden alle Attraktionen in El Dorado-Dollar bezahlt. Diese können in der Westernstadt eingetauscht werden. Die meisten Attraktionen kosten 1 $, das entspricht einem Preis von 3 Euro.
Der Eintritt in die Westernstadt kostet 17 Euro, Kinder von 4 bis 15 Jahre zahlen 14 Euro. In den Ferien ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Die genaue Anschrift für die Zieleingabe im Navigationssystem lautet: Eldorado Templin, Am Röddelinsee 1 in 17268 Templin.

