Flüchtlinge bei Schwedt
: Polizei stoppt Schleuser – Jugendlicher muss in Deutschland bleiben

Ins Netz gegangen sind der Polizei am Wochenende ein Schleuser und vier Passagiere aus Afghanistan. Nicht für alle war die Fahrt an der Grenze vorbei.
Von
Thorsten Pifan
Schwedt
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Ein Beamter der Bundespolizei steht bei der Einreise nach Deutschland an einem deutsch-polnischen Grenzübergang. Bei Rosow sind bei einer Kontrolle der Bundespolizeu Afghanen an der Einreise gehindert worden.

Patrick Pleul/dpa

Am ehemaligen Grenzübergang in Rosow war die Fahrt nach Deutschland für vier Afghanen und ihren Fahrer aus der Ukraine vorbei. Der Polizei war das Fahrzeug ins Visier gelangt und die Beamten stoppten den Wagen.

Im Zuge der aktuell vorübergehenden Grenzkontrollen ist der Polizei das Quintett ins Netz gegangen. Gegen 23 Uhr hatten Bundespolizisten das Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen angehalten und kontrolliert. Die Afghanen sind zwischen 17 und 239 Jahre alt, ihr Fahrer, der sich als Ukrainer auswies, hat 25 Lenze erlebt.

Keiner der Flüchtlinge hatte die notwendigen Dokumente für eine Einreise dabei

Keiner von ihnen konnte Dokumente vorlegen, die eine Einreise nach Deutschland möglich machten und gar einen Aufenthalt erlaubten. Die Beamtinnen und Beamten vor Ort leiteten daher gegen die strafmündigen Afghanen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise ein.

Mehr als den Kontakt mit den deutschen Behörden erlebten die Afghanen von Deutschland aber nicht. Denn die Gruppe durfte nach dem Ende der polizeilichen Maßnahmen prompt wieder umkehren und nach Polen zurückfahren.

Auch der Ukrainer musste zurück nach Polen

Auch gegen den 25 Jahre alten Ukrainer leiteten die Polizisten ein Verfahren ein. Es besteht der Verdacht des versuchten Einschleusens von Ausländern. Auch der Ukrainer musste umdrehen, ihm wurde ebenfalls die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verweigert.

Einzig der 17-jährige Afghane durfte einreisen. Die Polizisten brachten ihn zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend übergaben sie ihn in die Obhut des Jugendamtes der Uckermark.

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