Überschaubares Spiel-Niveau
Wenn man das Match in kurze Worte fassen müsste, würden die lauten: Beide Mannschaften waren bemüht... Der FCS-Torwart Bartosz Klonowski musste nur einmal einen Torschuss aufnehmen (45.+1). Ansonsten war es bei der Chancenüberlegenheit der Gastgeber ein Landesliga-Spiel auf sehr überschaubarem Niveau.
Philipp Ulrich jagte den Ball flach am Tor vorbei (2.), Manuel Fuchs köpfte in die Arme von Keeper Maximilian  Wollenburg (4.) und Nico Hanse verfehlte den Kasten (6.). Nach vielem Hin und Her im Mittelfeld fasste sich Markus Heise ein Herz, doch dessen Torschuss ging vorbei (16.). Nach kurzer Ecke von Ulrich und Doppelpass mit Fuchs spielte Ulrich den Ball flach vor das Tor, wo Radoslaw Stasiak ohne Mühe zur 1:0-Führung einschoss (18.).
Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, dass es der "Goldene Treffer" des Tages sein sollte. Trotz aller Anstrengungen schienen die Köpfe bei den Schwedtern nicht auf dem Platz zu sein. Die Warnungen des Trainer-Duos Tomasz Lapinski/Uwe Zenk erwiesen sich als wahr: Gegen den Tabellenletzten ist es deutlich schwieriger, einen klaren Sieg einzufahren, als gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Ein Freistoß von Ulrich aus 30 Metern flach in die Arme des Gästekeepers (44.) sowie der oben genannte einzige Schuss der Hennigsdorfer auf das Tor von Klonowski beendeten die erste Halbzeit.
Hoffnungsvoll starteten die Gäste in die zweite Halbzeit. Nach Ballverlust der Oderstädter jagte Ben Werner den Ball über das Gehäuse (52.). Donos auf FCS-Seite tat es ihm gleich (53.). Den schönsten Spielzug leitete Lukasz Kargol ein. Nach schönem Doppelpass zwischen Wawrzyniak und Donos wurde der Torschuss gerade noch geblockt (69.). Die klarste Torchance für die Gastgeber ergab sich durch einen Rückpass eines FCH-Spielers über den heraus geeilten Torwart. Wie schnell dann aber der Keeper im Zurücklaufen den Ball noch von der Torlinie kratzte – Chapeau (72.). Da auch Wawrzyniak (78.) und Ulrich (90.) gute Chancen vergaben, blieb es beim knappen Arbeitssieg des FCS.
"Unsere besten Spieler waren ohne Zweifel Lukasz Kargol und Markus Heise, die nichts zuließen. Danke auch an Philipp Ulrich, der trotz der prekären Nervenanspannung (6. Todestag des unvergessenen Bruders und unseres Freundes Benjamin Ulrich) für seinen Bruder zum Spiel antrat und sich für das Team engagierte. Drei Punkte in den Himmel für Benny", so die Worte von Uwe Zenk.
Schwedt: Bartosz Klonowski – StephanLiermann, Lukasz Kargol, Radoslaw Stasiak,Nico Hanse (84. Marcel Freitag), BenjamninLemke, Marcin Wawrzyniak, Manuel Fuchs(77. Michal Studzinski), Markus Heise, DmytroDonos, Philipp Ulrich