Fußball: Zweimal fünf Gegentreffer für Schwedts Junioren

Laufduell: Schwedts A-Junior Marlon Döbler (links) im Spiel gegen Frankfurt
Carola VoigtArdon Troni glich den frühen Rückstand (7.) postwendend aus (1:1/9.). Nach schönem Angriff brachte Sebastian Krejcberg- Braksal die Oderstädter sechs Minuten vor der Pause sogar in Führung. Nach Wiederbeginn wurde die kurze FCS-Tiefschlafphase bestraft (Doppelpack von Sebastian Köppe zum 3:2), die Mannschaft bewies aber Moral und drehte das Spiel verdient zum 3:4. Eine gute Kombination führte zur Ecke, nach der Emil Skara ausglich.
Nach Tjorven Rußbülts Ball-eroberung in der eigenen Hälfte stiefelte Luca Flemming los und bediente Krejcberg-Braksal – 3:4 (63.). Der Gastgeber war eigentlich am Boden, aber der Gast verhalf ihm zum Sieg: Einen Fehlpass nutzte erneut Köppe zum 4:4 (68.). Eine Minute später sorgte Jakob Strege gegen den auf der Linie verharrenden Schwedter Keeper für den 5:4-Siegtreffer. Eine klasse Leistung der Oderstädter fand keinen Lohn. Fazit: Die Steigerung im Vergleich zum Saisonstart war unverkennbar. Punktetechnisch ist man als Tabellensechster auch gut im Soll.
In der AK 17/18 ging gegen den Tabellenzweiten aus Frankfurt erwartungsgemäß auch das dritte Rückrundenspiel verloren, wodurch man jetzt mitten im Abstiegskampf ist. Die erste Großchance von Marvin Kilisch entschärfte der großartig reagierende Alexander Zboralski noch. Kevin Goldammer aus spitzem Winkel (19.) und Johannes Lenz ins verwaiste Tor (22.) sorgten dann aber für die 2:0-Gästeführung. Michael Ramirez erhöhte (0:3/41.). Einzig Christian Staatz gefährdete mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke die FCF- Abwehr mehrmals – seine Vorarbeit nutzte Jonas Kriese zum 1:3 (45.), das neue Kräfte frei setzte.
Die Schwedter nahmen die Zweikämpfe besser an und suchten selbst das Spiel nach vorn. Dieser Elan wurde auch durch den verwandelten Foulstrafstoß von Bartosz Donigiewicz (1:4/48.) nicht gebremst. Dann führte ein schnell vorgetragener Spielzug aber zur endgültigen Entscheidung (Jo Zuprit/77.). Der verwandelte Staatz-Strafstoß korrigierte das Resultat noch zum 2:5 (87.).
Fazit: Wohl nur mit dem von den Oderstädtern in der zweiten Hälfte gezeigten Schwung wird der Klassenerhalt zu sichern sein.