Gartenidylle
: Größte Vielfalt auf kleinstem Raum

In der Serie „Naturnahe Gärten“ öffnet Familie Mrosek aus Angermünde ihre Gartenpforte in der Sparte „Nach Feierabend“
Von
Kerstin Unger
Angermünde
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Ruhezone: Bärbel Mrosek auf ihrer Gartenbank in der Kleingartenanlage "Nach Feierabend" in Angermünde.

Kerstin Unger

Auch in diesem Jahr stellen die MOZ und die Agenda–Gruppe Umwelt wieder schöne, naturnahe Gärten vor. Heute: zu Gast bei der Familie Mrosek.

Seit 13 Jahren bearbeiten Bärbel und Fred Mrosek ihren Garten in der Sparte „Nach Feierabend“ in der Rudolf–Breitscheid–Straße. Die 300 Quadratmeter bieten Platz für alles, was man braucht. "Das reicht, es will ja auch bewirtschaftet werden“, meint Bärbel Mrosek, die auch Vereinsvorsitzende ist. Obwohl es eine großzügige Rasenfläche mit Ruhezonen gibt, bleibt genug Platz für eine Vielfalt an Blumen, Obst und Gemüse. Hier wächst dekorativer Rizinus neben einer 16–blütigen Agapanthus, die stets auf Mroseks Balkon überwintert. Bienen und Schmetterlinge freuen sich über Lavendel, Sommerflieder und Stockrosen. Auf den Gemüsebeeten haben neben Tomaten, Gurken und Co. auch noch Kartoffeln Platz. "Die holen wir aus der VERN–Gärtnerei in Greiffenberg“, verrät die Hobbygärtnerin. An Sträuchern wachsen Stachel– und Johannisbeeren heran. „Nur ein schöner Apfelbaum fehlt noch. Wir haben einen, aber er dient vor allem als Schattenspender“, sagt Bärbel Mrosek. Alles ist Bio. Gedüngt wird der Garten mit Pferdemist. Abfall wird meist kompostiert.

„Nicht jedes Jahr ist gleich. Die Natur macht was sie will“, meint die Angermünderin. So weiß man auch nie vorher, welche Farbe die Stockrosen haben, die aus dem Samen wachsen. Aber ein wenig Spannung schadet ja nicht.