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: Sanierungsstau im Amtsgericht – wie es weitergeht

Sanierung, Anbau oder gar Neubau? Die unendliche Geschichte um das Amtsgericht in Schwedt geht weiter. Und: Bleibt der Gerichtsstandort überhaupt erhalten?
Von
Matthias Wagner
Schwedt
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Eine Frau hat für einen guten Lebensstil alles geklaut, was sie bekommen konnte. Um 22 Delikte ging es nun vor dem Amtsgericht in Schwedt.

Schwedt, 31.05.2020: Gegenüber der katholischen Kirche, am Vierradener Platz, befindet sich das Amtsgericht mit Gefängnistrakt. Im Jahr 1896 wurde dieser Neubau beschlossen und am 26. März 1898 offiziell mit einem Einweihungsdinner im „Markgrafen“ zur Nutzung übergeben. 
Es ist ein neugotischer Ziegelbau mit zinnenartig abgestuftem Schaugiebel, der trotz der gotischen Reminiszenzen eher gewachsen als konstruiert wirkt. Der dazugehörige Gefängnistrakt wurde so gebaut, dass in ihm extreme Hellhörigkeit zur besseren Überwachung der Häftlinge herrschte.

Das Amtsgericht in Schwedt ist in die Jahre gekommen. Seit Jahren wird die längst überfällige Sanierung verschoben. Aber nun könnte neuer Wind in die Sache kommen.

Oliver Voigt